Alte Liebe rostet nicht: FCZ-Bickel neuer Sportchef bei YB

Fredy Bickel (47) wird neuer Sportchef bei den Young Boys. Er verlässt den FCZ per sofort.

Fredy Bickel: «Habe Kontakt zu YB nie abgebrochen»

Top 3

1 FCB-Legende (73) mit 0,62 Promille unterwegs Karli Odermatt baut...
2 Kurioses Titel-Szenario Wird Basel eine halbe Stunde vor Anpfiff Meister?
3 Kurz vor Prozessbeginn Cabral-Klägerin mit zwei weiteren Kickern im Bett

Fussball

Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 30 79:27 73
2 YB 30 64:39 57
3 GC 30 61:49 46
4 Sion 30 44:39 44
5 Luzern 30 43:45 40
6 Thun 30 37:47 34
7 St. Gallen 30 33:51 34
8 Zürich 30 41:54 30
9 Lugano 30 37:70 27
10 Vaduz 30 35:53 26

Bickel zu YB: Bringt das den Bernern den Aufschwung?

Abstimmen
teilen
teilen
0 shares
41 Kommentare
Fehler
Melden

«Fredy Bickel ist in ungekündigter Stellung beim FCZ», sagte FCZ-Boss Ancillo Canepa am Dienstag Vormittag noch zuversichtlich. Am Mittwoch hat Bickel bereits bei YB zugesagt. Die Abgangsmodalitäten wurden am Mittag zwischen Bickel und Canepa ausgehandelt.

YB habe im Zeichen einer Geste gegenüber dem FCZ finanzielles Entgegenkommen gezeigt. Heisst: Die Berner kaufen Bickel aus seinem laufenden Vertrag. Über die Höhe der Summe wurde Stillschweigen vereinbart.

«Ich freue mich sehr, zu YB zurückzukehren und die Zukunft des Traditionsklubs mitgestalten zu dürfen. Ich möchte mich aber auch bei den Verantwortlichen des FCZ bedanken, die für meinen Entscheid Verständnis aufgebracht haben», erklärte Bickel.

Der neue Sportchef wird seinen Posten offiziell am 1. Januar antreten. Er wolle seinen Job beim FCZ sauber abschliessen. «Aber natürlich werde ich mal ein Spiel mehr von YB im Dezember anschauen.»

Alte Liebe rostet nicht. «Ich habe zehn Jahre lang praktisch täglich an YB gedacht», gesteht Bickel an der Medienkonferenz.

Auch YB-Präsident Werner Müller freut sich über den Wechsel. «Bickel kennt YB sowie den nationalen und internationalen Fussball bestens.» Der 47-Jährige sei der Wunschkandidat für den Posten des Sportchefs gewesen.

Fredy Bickel kam Ende 2003 als Sportchef zum FCZ. Er gilt als Baumeister der erfolgreichen FCZ-Teams Ende der Nullerjahre. Unter Bickel gewann der Zürcher Stadtklub 2006, 2007 und 2009 die Meisterschaft. 2005 wurde der FCZ Cupsieger.

Zuvor hatte Bickel bereits erfolgreich bei den Young Boys und bei GC gearbeitet.

Publiziert am 28.11.2012 | Aktualisiert am 29.11.2012
«Andy Rihs, was kostet Fredy Bickel?»

Neueste Videos

41 Kommentare
  • Peter  Müller aus Zürich
    30.11.2012
    «Ich habe zehn Jahre lang praktisch täglich an YB gedacht» mit dieser Aussage macht sich Bickel so etwas unglaubwürdig. Wäre etwa das gleiche wenn ich zu meiner Frau sagen würde, dass ich immer noch all meinen Freundinnen aus vergangener Zeit nachtrauere! Das man Kontakt behält ist was anderes, als wenn man jeden Tag daran denkt.
  • Gregor  Schär aus Richterswil
    29.11.2012
    Thx Fredy and good luck.
    Beim FCZ gehen alle freiwillig oder werden rausgeschmissen!
    Nur einer bleibt!!!
    Wann endlich geht dieser "kleine" Napoleon?
  • Von Büren  Yves , via Facebook 29.11.2012
    Wie ich gestern schon geschrieben habe:
    Welcom Back Fredy Bickel!!!! Ein schönes Geschenk für alle Berner Fans,danke YB!!!
  • Lionel  Werren aus das Original
    28.11.2012
    Bickel passt überhaupt nicht zu YB. Er ist sowas von überheblich!!
  • Martin  Rilke 28.11.2012
    glückwunsch herr bickel, von einem krisenclub zum anderen krisenclub. vom regen in die traufe !!! muss er wissen.