Alle in Spanien – nur St. Gallen nicht Darum fliegen die Espen nach Malta

St. Gallen braucht Platz! Deshalb fliegen die Ostschweizer nicht wie die Konkurrenz nach Spanien.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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St. Gallen ist ein Sonderfall! Der FCSG fliegt am Mittwoch für zehn Tage nach Malta. Acht Liga-Konkurrenten (Thun bleibt ganz zu Hause) machen Spanien zur neuen Trenddestination, weil der bisherige Hotspot Südtürkei durch die brisante politische Lage zum No-Go geworden ist.

Auch St. Gallen musste umdenken und das geplante Camp in Belek absagen. Doch warum jetzt der Alleingang auf Malta? Sportchef Christian Stübi erklärt: «Wir wollten unbedingt an allen Tagen zwei Trainingsplätze nebeneinander nutzen können.»

 

Etwas, was in den spanischen Destinationen mit erheblichen Zusatzkosten verbunden gewesen wäre. Auf Malta liegen nun die Plätze einige Fahrminuten vom Teamhotel an der «Golden-Sands»-Bucht entfernt.

Zwei Trainingsplätze, weil die Espen neben dem Profi-Kader auch sechs U21-Spieler mitnehmen. Boris Babic, Noah Blasucci, Mirel Eugster, Silvan Gönitzer, Deni Kadoic und Valentino Pugliese sollen sich vor den Augen von Trainer Joe Zinnbauer und Stübi beweisen.

 

Mit dem maltesischen Alleingang nimmt St. Gallen in Kauf, dass nur schwer einschätzbare Testspielgegner vorhanden sind. Der FCSG trifft auf Craiova (Rum) und Terek Grosny aus Russland. Auch bei diesen Spielen wird das grosse 29-Mann-Kader berücksichtigt. Es finden jeweils gleich zwei Spiele hintereinander statt.

Am Mittwochabend ist Flug KM491 mit den Espen an Bord trotz einigen Turbulenzen pünktlich in Malta gelandet. Allerdings nicht komplett: Bayern-Leihspieler Gianluca Gaudino musste krank zu Hause bleiben und kommt nach.

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017

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