Abstiegskampf wieder extrem eng Im Keller ist der Teufel los!

Ein Blick auf die untere Tabellenhälfte der Super League zeigt: Es herrscht Hochspannung! Fünfter ist GC mit 18 Punkten, Schlusslicht Vaduz auf Rang 10 liegt nur drei Zähler dahinter. Ähnlich eng zu und her geht es in Holland.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 18 49:15 47
2 YB 18 42:24 35
3 Sion 18 38:31 29
4 Luzern 18 36:33 29
5 GC 18 26:32 22
6 St. Gallen 18 20:27 21
7 Lausanne 18 30:34 18
8 Lugano 18 23:35 18
9 Thun 18 23:34 16
10 Vaduz 18 21:43 16
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«Challenge oder Europa League? – Wir haben den geilsten Abstiegskampf» titelte BLICK im Februar.

Gleich sechs Teams waren vergangenen Frühling in den Kampf gegen den Abstieg involviert, am Ende erwischte es mit dem FCZ bekanntlich ein prominentes Opfer.

Auch rund acht Monate später ist im Keller der Teufel los. Denn: Während an der Ranglistenspitze der FC Basel einsam seine Kreise zieht, geht’s am Tabellenende schon wieder drunter und drüber – und wieder ist die halbe Liga involviert! 

Der FC Vaduz ballert sich am Sonntag beim 5:1 über Lugano den Frust von der Seele stellt den Anschluss ans Mittelfeld wieder her. Neu trennen GC (Rang 5, 18 Zähler) und die Kicker aus dem Fürstentum (Rang 10, 15 Zähler) lediglich drei Punkte. Mittendrin im Zürcherisch-Liechtensteinischen Sandwich und somit voll im Abstiegskampf: St. Gallen, Lausanne, Lugano und Thun.

Als Baller-Liga Europas hat die Super League diesen Herbst bereits Schlagzeilen gemacht. Doch geht hierzulande auch wieder der spannendste Abstiegskrimi des Fussball-Kontinents über die Bühne?

Nicht ganz. Zumindest die Holländer können mithalten. In der Eredivise, der höchsten Liga des Landes, gehts ebenfalls extrem eng zu und her.

Beispiele gefällig? Der FC Utrecht steht momentan auf Rang 7, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Das Polster von Utrecht auf die letztplatzierten Go Ahead Eagles auf Tabellenrang 18 beträgt aber nur läppische sieben Pünktchen.

Ein weiteres Exempel: Der FC Groningen, vor zwei Wochen noch auf einem Abstiegsrang klassiert, ist nach zwei Siegen in Serie plötzlich wieder voll im Geschäft um die Europa-League-Plätze, lauert nur zwei Zähler hinter Utrecht auf Rang 10. Und das in einer Liga mit 18 Teams!

Was heisst das für unsere Abstiegskandidaten Thun, Lugano & Co.? Challenge oder Europa League – es kann extrem schnell gehen. (rab)

Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016

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7 Kommentare
  • Peter  Sauer , via Facebook 29.11.2016
    Ich finde es erschreckend das man sich schon am Abstigskampf ergözen muss und das nach nicht einmal der hälfte der Meisterschaft. Ballerliga hin oder her, aber das zeigt dass sie SFL eine Gähnliga ist.Bitte macht die Liga wieder spannden. Moduswechsel, und mehr Professionalität im Nachwuchs oder wie auch immer...Das liegt sicher nicht an den Schriris...?!?
  • Nia   le grand 28.11.2016
    Nun gut, der Meistertitel ist vergeben. Basel hat für mich einer der schwächsten Vorrunden (auch inter.nat.) seit langem. Doch die Mitbewerber sind ebenfalls so schwach wie selten davor. Anfangs hab ich mich an Lausannes Leistung erfreut. Die Saison ist noch lange nicht zu Ende, da wird sich noch einiges hinter Basel tun. Es werden noch Abgänge und Verletzungen dazu kommen, was die hinteren 9 nicht kompensieren könnnen.
  • Peter  Keller aus Solothurn
    28.11.2016
    Zum Glueck verfuegen wir in der Suppen-Liga ueber den Gigi-Oeri-Schiri-Campus. So geraet auch in den naechsten ca. 23 Jahren der Weltklasseverein vom Rheinknie/BS in Abstiegsgefahr.
  • drafi  schweizer aus berg
    28.11.2016
    es wäre genau so schön-spannend und wünschenswert wenn es um den Titel auch so aussehen würde, wenigstens um Platz zwei ist die Spannung noch da, den Betrieb um Rang 1, den Meistertitel kann man Einstellen, keiner der drei nachfolgenden scheint Interesse daran zu haben, seit Jahren werden die Hoffnungen auf eine spannende Meisterschaft schon nach ein paar Runden vernichtet, schade, und schuld daran hat wer ??? natürlich der FCB, nein, YB-GC-Sion-Luzern und die Schiedsrichter !!!!
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    28.11.2016
    beim Sion Tor ist das natürlich keine behunderung von Carlotos am Basler Goali.
    es ist nrmal dass der Stürmer sogar im Tor steht und dort . . . . . . .

    wiederum eine Bevorteilung von Sion bvom Schiri
    genau woe beim Platzverweis von Janko


    Gruss vom Atoll
    • Reinhold  Hueber - Mayer aus Phi Phi,
      28.11.2016
      Herr Werhub, ich glaube sie stehen neben den Schuhen! Habe Sie vor dem senden alles noch einmal gelesen? Eher kaum! Dazu kommt, dass Sie anscheinend die Fussballregeln nicht sehr gut kennen um nicht zu sagen gar nicht.
    • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
      28.11.2016
      Reinhold Huber - Mayer

      ich habe zuerst den Artikel in Thai geschrieben
      und ihn nicht mehr gelesen.

      zum Zweiten wegen den Fussballregeln
      schauen sie sich mal das Standbild oben vom Match Sion-Basel an
      fällt ihnen was auf
      wenn nicht so sind die Fussballregelon in Asien etwas verschieden.

      Was macht Carlitos ( No10 ) auf der Torlinie vor dem Goali ?
      wenn das nicht abgepfiffen wird ? ? ? ?

      Gruss vom Atoll