Der Knüller zum Auftakt der Rückrunde: Basel zeigt YB den Meister
Der FC Basel gewinnt den Spitzenkampf dank einer starken zweiten Halbzeit 4:0 und liegt nur noch vier Punkte hinter YB zurück.
Aktualisiert um 18:28 | 08.02.2010
So lief das Spiel im Live-Ticker
Neun Tore im Abstiegskracher!
Nach wochenlangem Vorspiel pfeift Schiedsrichter Massimo Busacca den Knüller endlich an. Trotz der Brisanz der Partie ist das Stadion bei weitem nicht ausverkauft, knapp über 26´000 Zuschauer sind gekommen.
Der FC Basel hat in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit die besseren Torchancen. Nach 12 Minuten verfehlt Marco Streller – nach einem unglaublichen Fehlpass von David Degen – mit einem Schuss aus der Drehung das Tor.
In der 21. Minute kommen die Berner zu ihrer besten Möglichkeit: Topskorer Seydou Doumbia scheitert mit einem Kopfball aus nächster Nähe am glänzend reagierenden FCB-Goalie Massimo Colomba, der auf der Linie rettet.
Bei YB weiss vor allem Thierry Doubai zu gefallen. Der Ivorer lässt Gilles Yapi vergessen, glänzt immer wieder mit raumöffnenden Spielverlagerungen, praktisch jeder Pass kommt an.
Doch es ist weiter der FCB, der für Gefahr sorgt. In der 31. Minute verpasst Valentin Stocker mit der Hacke hauchdünn die Führung! Streller hatte perfekt aufgelegt.
Nur zwei Minuten später folgt eine heisse Szene im Strafraum der Berner: Streller spielt per Kopf auf Frei, der den Ball – gemäss Busacca – mit der Hand annimmt. Dann wird Frei penaltywürdig zurückgehalten. Busacca entscheidet wohl zurecht statt Penalty auf Hands.
In der 41. Minute scheitert wieder Streller wieder mit einer Super-Chance. Geschickt dreht er sich um die eigene Achse und schiesst dann knapp am rechten Pfosten von YB-Goalie Wölfli vorbei.
Kurz vor der Pause verpasst Shaqiri die mittlerweile fällige Führung. Sein Schuss streift über die Latte. YB muss froh sein, dass die Null immer noch steht.
In der 50. Minute fällt Streller im Strafraum. Busacca ist aber gut postiert und lässt weiterspielen. Streller hat Schmerzen am Handgelenk. Dudar stand im voll auf die Hand, als er den Ball wegbeförderte. Es geht aber weiter für «Pipi», er beisst auf die Zähne. Mit Erfolg!
Ein Tor für den FCB liegt in der Luft: Frei nimmt den Ball in der 57. Minute im 5-Meter-Raum perfekt mit der Brust an und schiesst knapp über den Kasten von YB-Goalie Wölfli.
Zehn Minuten später gibt’s Penalty für den FCB! Wölfli lässt einen Schuss abprallen und scheint Streller – der sich geschickt in Wölfli hineindreht – noch zu touchieren. Busacca zeigt sofort auf den Punkt. Frei verlädt Wölfli und schiesst den Ball in die hohe Torecke – 1:0.
Für das 2:0 ist Streller gleich selbst besorgt. In der 81. Minute verwertet er eine Flanke von links herrlich mit dem Kopf. Wölfli bleibt chancenlos, das Stadion kocht.
In der 88. Minute erhöht Gelabert nach einer Massflanke des Nati-Captains auf 3:0. Und Safari trifft in der 93. Minute sogar noch zum 4:0!
Bitter für den Leader aus Bern. Der FC Basel liegt jetzt nur noch vier Punkte zurück, die Meisterschaft ist lanciert. (ds)
Der FC Basel hat in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit die besseren Torchancen. Nach 12 Minuten verfehlt Marco Streller – nach einem unglaublichen Fehlpass von David Degen – mit einem Schuss aus der Drehung das Tor.
YB hat nur eine einzige echte Torchance
In der 21. Minute kommen die Berner zu ihrer besten Möglichkeit: Topskorer Seydou Doumbia scheitert mit einem Kopfball aus nächster Nähe am glänzend reagierenden FCB-Goalie Massimo Colomba, der auf der Linie rettet.
Bei YB weiss vor allem Thierry Doubai zu gefallen. Der Ivorer lässt Gilles Yapi vergessen, glänzt immer wieder mit raumöffnenden Spielverlagerungen, praktisch jeder Pass kommt an.
Doch es ist weiter der FCB, der für Gefahr sorgt. In der 31. Minute verpasst Valentin Stocker mit der Hacke hauchdünn die Führung! Streller hatte perfekt aufgelegt.
Busacca im Mittelpunkt
Nur zwei Minuten später folgt eine heisse Szene im Strafraum der Berner: Streller spielt per Kopf auf Frei, der den Ball – gemäss Busacca – mit der Hand annimmt. Dann wird Frei penaltywürdig zurückgehalten. Busacca entscheidet wohl zurecht statt Penalty auf Hands.
In der 41. Minute scheitert wieder Streller wieder mit einer Super-Chance. Geschickt dreht er sich um die eigene Achse und schiesst dann knapp am rechten Pfosten von YB-Goalie Wölfli vorbei.
Streller präsentiert sich in Hochform
Kurz vor der Pause verpasst Shaqiri die mittlerweile fällige Führung. Sein Schuss streift über die Latte. YB muss froh sein, dass die Null immer noch steht.
In der 50. Minute fällt Streller im Strafraum. Busacca ist aber gut postiert und lässt weiterspielen. Streller hat Schmerzen am Handgelenk. Dudar stand im voll auf die Hand, als er den Ball wegbeförderte. Es geht aber weiter für «Pipi», er beisst auf die Zähne. Mit Erfolg!
Ein Tor für den FCB liegt in der Luft: Frei nimmt den Ball in der 57. Minute im 5-Meter-Raum perfekt mit der Brust an und schiesst knapp über den Kasten von YB-Goalie Wölfli.
Basel führt YB in der Schlussphase vor
Zehn Minuten später gibt’s Penalty für den FCB! Wölfli lässt einen Schuss abprallen und scheint Streller – der sich geschickt in Wölfli hineindreht – noch zu touchieren. Busacca zeigt sofort auf den Punkt. Frei verlädt Wölfli und schiesst den Ball in die hohe Torecke – 1:0.
Für das 2:0 ist Streller gleich selbst besorgt. In der 81. Minute verwertet er eine Flanke von links herrlich mit dem Kopf. Wölfli bleibt chancenlos, das Stadion kocht.
In der 88. Minute erhöht Gelabert nach einer Massflanke des Nati-Captains auf 3:0. Und Safari trifft in der 93. Minute sogar noch zum 4:0!
Bitter für den Leader aus Bern. Der FC Basel liegt jetzt nur noch vier Punkte zurück, die Meisterschaft ist lanciert. (ds)
Basel - Young Boys 4:0 (0:0)
| St.-Jakob-Park. -- 26 054 Zuschauer. -- SR Busacca. |
| Tore: 68. Frei (Foulpenalty) 1:0. 81. Streller 2:0. 86. Gelabert 3:0. 93. Safari 4:0. |
| Basel: Colomba; Inkoom, Abraham, Cagdas (89. Ferati), Safari; Shaqiri, Huggel, Gelabert (90. Cabral), Stocker; Frei, Streller (85. Almerares). |
| Young Boys: Wölfli; Lingani, Dudar, Affolter; Sutter, Hochstrasser (82. Morello), Doubai, Degen (78. Raimondi); Regazzoni, Doumbia, Coly (72. Bienvenu). |
| Bemerkungen: Basel ohne Costanzo, Chipperfield, Da Silva, Zanni, Carlitos und Zoua (alle verletzt). Young Boys ohne Marco Schneuwly, Schneider, Yapi (alle verletzt) und Christian Schneuwly (gesperrt). Vor dem Anpfiff Trauerminute für den verstorbenen Ex-Basel-Spieler Detlev Lauscher. 92. Wölfli lenkt Schuss von Cabral an die Latte. -- Verwarnungen: 14. Gelabert (Foul). 33. Affolter (Foul). 43. Cagdas (Foul). 65. Doubai (Foul). 67. Wölfli (Foul). 80. Hochstrasser (Foul). 84. Morello (Foul). |
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Das sagen Blick.ch-Leser
- Pierre, Basel - 20:52 | 09.02.2010
- » @mäus schmid ja wir alle haben den penalty gegen den Fc Luzern gesehen!!! Ach ja Streller hat ja diesen klaren penalty nicht bekommen. So viel zu er bekommt sie immer!
- Mäus Schmid, Bad Zurzach - 22:02 | 08.02.2010
- » Streller ist ein Meister des Umfallens. Wenn jemand ein bisschen bläst, liegt er am Boden. Leider fallen die Entscheidungen IMMER ZU SEINEN GUNSTEN AUS. Schade für die Gegner.
- Raymond Wyss, BASEL - 17:15 | 08.02.2010
- » oh mann..es ist wie immer..wenn ein schirri ein penalty pfeift für Bern Zürrich ect.redet keiner davon..kaum bekommt der fcb einen klahren penalty reden alle davon..ohne den fcb gäbe es keine internationalen plätzte für die schweizer clubs..denkt mal daran bevor ihr immer nur drauflosquasselt..Zürrich wie YB währen nie international vertreten,müssten (ohne die punkte die der fcb geholt hat )International 3 quali runden bestreiten usw. ohne uns seit ihr nichts im fussball.schämmt euch
- Stefan Jost, Basel - 17:15 | 08.02.2010
- » Unglaublich dieses Goldlöckchen im Tor von YB. Gestern am TV: Ja, es hat eine Berührung mit Streller gegeben! Heute in der BernerZeitung: Nein, ich habe Streller nicht berührt! Liebes Goldlöckchen, schon Alzheimer?
- Mueller-Moore Urs Pius, Valencia YV. - 02:00 | 08.02.2010
- » Double - Doumbia - Doubai - Dubel ? Yupi statt Yapi!
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