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Bittere Stunde auf dem Brügglifeld Aarau steigt ab

Der FC Aarau ist das Prädikat «unabsteigbar» los. Nach dem 1:4 gegen GC und dem gleichzeitigen Sieg von Bellinzona in St. Gallen (2:1) müssen die Aarauer nach 29 Jahren wieder in die Challenge League.

  • Publiziert: 13.05.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
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Die Grasshoppers kamen im Brügglifeld mit geringem Aufwand zum 13. Sieg in der Rückrunde. Steven Zuber (41.), Gonzalo Zarate (66.), der einen Foulpenalty verwertete, Nassim Ben Khalifa (72.) und der erst 16-jährige Endogan Adili (85.), der zum ersten Mal in der Super League zum Einsatz kam, schossen die Tore für die Gäste. Orhan Mustafi gelang vor der Saison-Rekordkulisse von 7900 Zuschauern zwischenzeitlich das 1:3 (82.).

Mit der 25. Niederlage der Saison liessen die Aargauer die kleine «Finalissima» am letzten Spieltag platzen. Das Spiel am Sonntag in Bellinzona wird zum Muster ohne Wert. «Der Abstieg tut mir vor allem für die Fans leid. Der FC Aarau ist aber nicht tot, wir werden uns wieder zurückmelden», sagte FCA-Präsident Alfred Schmid unmittelbar nach der Partie.

Dem Heimteam war zwar nicht mangelnder Einsatz vorzuwerfen, trotzdem merkte man der Equipe von Fredi Strasser nicht an, dass es sich für den FCA um ein Endspiel handelte. Erst als die Partie bereits entschieden war, wurde es vor dem Tor von GC-Hüter Yann Sommer erstmals richtig gefährlich.

Abstieg mit Ansage

Der erste Abstieg der Aargauer aus der höchsten Spielklasse seit 1936 kommt nicht überraschend. Die Negativspirale auf dem Brügglifeld begann bereits vor Beginn der Saison mit der Trennung von Trainer Ryszard Komornicki zu drehen. Der Pole hatte die Aargauer in den beiden Saisons zuvor souverän in der Liga gehalten hatte.

Hinzu kam die völlig missglückte Transferpolitik des inzwischen entlassenen Sportchefs Fritz Hächler, der ein Kader zusammengestellt hatte, das weder unter Jeff Saibene noch unter Martin Andermatt den Tritt gefunden hatte. Erst mit dem ehemaligen U21-Trainer Ranko Jakovljevic gelang dem FCA im Frühjahr eine Serie von drei Siegen in Folge, die sich letztlich aber nur als kleines Strohfeuer erwies. (Si/ds)

Alle Kommentare (17)

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    In der CH sind 10 Vereine 2 zuviel. Für Aarau tut es mir leid. Aber mit FCLugano und Thun (oder Winterthur) kommen auch Torstatistikverbesserer!!
    • 14.05.2010
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    Nie mehr Super League!
    • 14.05.2010
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    Nur nicht so voreilig! Die könnten doch wieder am grünen Tisch gerettet werden.
    Hatten wir doch alles schon einmal (Fall Lausanne?) Wäre das nicht passiert wäre
    diese Vereinspolitik schon längst, gerecht, bestraft worden. Mit der Nati B nämlich!!
    • 14.05.2010
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    Endlich!!!
    • 14.05.2010
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    Jahrelang wurde bei Aarau über die fehlenden Mittel gejammert. Dass es auch anders geht beweist GC: am Rande des finanziellen Ruins setzte man (zwangsläufig) auf die eigene Jugend. Mit Erfolg, Bravo! Was ist mit der Aarauer Jugendarbeit?
    • 14.05.2010
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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 33 59:30 66
2 GC 33 41:30 60
3 St. Gallen 33 49:32 56
4 Zürich 33 54:42 49
5 Sion 33 36:49 45
6 Thun 33 41:42 44
7 YB 33 44:43 42
8 Luzern 33 35:46 36
9 Lausanne 33 25:47 27
10 Servette 33 28:51 26

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