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Während des Empfangs nach der Ankunft in Kloten schnappt sich Kofi Nimeley ein Mikrofon.
Seine U17-Freunde scharen sich um ihn. Der Basler gibt den Leadsänger. Rodriguez, Ben Khalifa & Co. den Chor. Weltmeisterlich tönt es aus den Boxen.
Der Song (Text siehe Kasten) stammt aus einem amerikanischen Spielfilm: «Remember the Titans» erzählt die Geschichte eines Football-Teams, das den Zusammenhalt über Rassengrenzen hinweg findet.
Vize-Captain Janick Kamber: «Kofi hat das vor einem halben Jahr lanciert. Seither haben wir es bei jedem Sieg gesungen.» So auch nach dem WM-Final vor über 1,3 Millionen Schweizer TV-Zuschauern.
Nimeley sah diesen Film und fand, dass die Aussage des Films «extrem gut» zu dieser U17-Mannschaft passe: «Wir haben unsere Wurzeln fast auf der ganzen Welt. Wir sind alle verschieden und dennoch zu einer super Mannschaft zusammengewachsen.»
Trainer Dany Ryser bestätigt: «Die Dynamik in diesem Team ist unglaublich. Falls es mal Probleme gegeben hat, haben sie diese intern lösen können.»
Die Titanen-Masche ist nicht neu: Schon im Jahr 2002 war «Remember the Titans» Motto für unsere damalige U21. Trainer Bernard Challandes und seine Spieler sahen sich den Streifen sogar im Kino an.
Doch im Gegensatz zu Nimeley & Co. wurden Challendes’ Titanen gestoppt. Der EM-Halbfinal gegen die Franzosen bedeutete Endstation.