Schafft FCB auch die Hürde Dinamo Zagreb?
ZAGREB – Dinamo Zagreb ist der «FC Basel von Kroatien»: Mit einem Sieg kann die Gross-Mannschaft bereits die Weichen Richtung Sechzehntel-Finals stellen.
Aktualisiert um 10:25 | 08.11.2007
Der FCB knüpfte in diesem Herbst an vergangene goldene Zeiten an. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Leader in der Axpo Super League (23 Punkte in 9 Runden!), seit dem 19. August ungeschlagen, fünf Uefa-Cup-Siege in Serie.
Zuletzt das so wichtige 1:0 im ersten Spiel der Uefa-Gruppe D gegen Rennes – zuvor hatten Mattersburg (2:1, 4:0) und Sarajevo (2:1, 6:0) keine Chance gehabt.
Zagreb ist aber ein ganz anderes Kaliber. Trainer Christian Gross: «Für einen Sieg ist eine noch stärkere Leistung als gegen Rennes notwendig. In dieser Gruppe, die ich als die ausgeglichenste betrachte, kann jeder Punkt und jedes Tor entscheiden.»
Basel trat die Reise in die kroatische Hauptstadt ohne die verletzten Koji Nakata, Malick Ba und César Carignano an. Von ihren Verletzungen erholt und wieder dabei sind Benjamin Huggel (Hirnerschütterung) und der Portugiese Carlitos (Schulterluxation).
Carlitos’ «enorme Agilität» (Gross) und Eduardos Zweikampfstärke (Gross: «Er kann zum Schlüsselspieler werden») sollen in Zagreb neben Topskorer Marco Streller (8 Meisterschafts-Tore, 4 im Uefa-Cup) für den offensiven Wirbel sorgen.
Der Leistungsausweis von Zagreb sieht ähnlich aus wie jener des FC Basel. In der 1. Uefa-Cup-Runde wurde Ajax Amsterdam eliminiert, der Double-Gewinner führt souverän in der Meisterschaft (12 Zähler vor Rijeka und 16 vor Hajduk Split), gab zuhause noch keinen Punkt ab, gewann 2007 nicht weniger als 29 von 30 Spielen.
Und dies, obwohl im Sommer mit dem Stürmer Eduardo da Silva (für 15 Millionen Euro zu Arsenal) und dem Verteidiger Vedran Corluka (für 13 Millionen zu Manchester City) zwei Leistungsträger den Verein verliessen.
Wie Basel (Streller, Degen) holte auch Zagreb Legionäre aus dem Ausland zurück: Bosko Balaban von Brügge und Tomis Sokota vom FC Porto. Im Tor steht der 35-jährige Deutsche Georg Koch, der einst bei Duisburg, Leverkusen, Kaiserslautern und Eindhoven zwischen den Pfosten stand.
Die herausragende Figur im Team von Branko Ivankovic, dem langjährigen Assistenten des kroatischen Nationaltrainers und Coach von Iran an der WM 2006, ist Luca Modric. Doch der 22-jährige Spielmacher dürfte trotz Vertrag bis 2015 den Verein in der Winterpause verlassen.
Zuletzt das so wichtige 1:0 im ersten Spiel der Uefa-Gruppe D gegen Rennes – zuvor hatten Mattersburg (2:1, 4:0) und Sarajevo (2:1, 6:0) keine Chance gehabt.
Zagreb ist aber ein ganz anderes Kaliber. Trainer Christian Gross: «Für einen Sieg ist eine noch stärkere Leistung als gegen Rennes notwendig. In dieser Gruppe, die ich als die ausgeglichenste betrachte, kann jeder Punkt und jedes Tor entscheiden.»
Basel trat die Reise in die kroatische Hauptstadt ohne die verletzten Koji Nakata, Malick Ba und César Carignano an. Von ihren Verletzungen erholt und wieder dabei sind Benjamin Huggel (Hirnerschütterung) und der Portugiese Carlitos (Schulterluxation).
Carlitos’ «enorme Agilität» (Gross) und Eduardos Zweikampfstärke (Gross: «Er kann zum Schlüsselspieler werden») sollen in Zagreb neben Topskorer Marco Streller (8 Meisterschafts-Tore, 4 im Uefa-Cup) für den offensiven Wirbel sorgen.
Der Leistungsausweis von Zagreb sieht ähnlich aus wie jener des FC Basel. In der 1. Uefa-Cup-Runde wurde Ajax Amsterdam eliminiert, der Double-Gewinner führt souverän in der Meisterschaft (12 Zähler vor Rijeka und 16 vor Hajduk Split), gab zuhause noch keinen Punkt ab, gewann 2007 nicht weniger als 29 von 30 Spielen.
Und dies, obwohl im Sommer mit dem Stürmer Eduardo da Silva (für 15 Millionen Euro zu Arsenal) und dem Verteidiger Vedran Corluka (für 13 Millionen zu Manchester City) zwei Leistungsträger den Verein verliessen.
Wie Basel (Streller, Degen) holte auch Zagreb Legionäre aus dem Ausland zurück: Bosko Balaban von Brügge und Tomis Sokota vom FC Porto. Im Tor steht der 35-jährige Deutsche Georg Koch, der einst bei Duisburg, Leverkusen, Kaiserslautern und Eindhoven zwischen den Pfosten stand.
Die herausragende Figur im Team von Branko Ivankovic, dem langjährigen Assistenten des kroatischen Nationaltrainers und Coach von Iran an der WM 2006, ist Luca Modric. Doch der 22-jährige Spielmacher dürfte trotz Vertrag bis 2015 den Verein in der Winterpause verlassen.
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