Oberwalliser Fifa-Zoff Infantino geht bei Blatter nicht mehr ans Telefon

Der Ex-Fifa-Chef ist sauer: Sein Nachfolger Gianni Infantino ignoriert ihn eiskalt.

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Sollen künftig 40 Teams an der Fussball-WM teilnehmen? Oder sogar 48? Und sollen die in Dreiergruppen gegeneinander spielen? Fragen über Fragen, mit denen sich der Fussball-Weltverband gerade beschäftigen muss.

Fifa-Boss Gianni Infantino (46) dürfte dieser Tage viel um die Ohren haben. Das bekommt nun auch sein Vorgänger Sepp Blatter (80) zu spüren.

«Nach seiner Wahl hatten wir einen guten Kontakt», beklagt sich Blatter bei der britischen «BBC» über seinen Oberwalliser Landsmann. «Er hat mich zuhause besucht und wir haben geredet. Ich habe ihm gesagt, dass ich eine Reihe von Fragen habe, welche die Fifa noch lösen sollte.»

Doch dann muss Infantino abgetaucht sein. «Er hat gesagt, er werde sich darum kümmern und hat sich dann nicht wieder gemeldet», so Blatter.

«Ich habe ihm Briefe geschrieben, ich habe seine persönliche Telefonnummer. Aber ich habe nie, nie wieder etwas von ihm gehört. Nie.» Obwohl er sich sogar noch einmal vergewissert habe, dass die Nummer weiterhin aktuell sei.

«Ich habe noch in keinem Unternehmen gesehen, dass der neue Präsident dem alten Präsidenten keinen Respekt entgegengebracht hat», sagt Blatter, dessen Sechsjährige Sperre unlängst vom Internationalen Sportgerichtshof CAS bestätigt worden ist. Bleibt nur noch ein Kommunikationsweg: «Wir reden jetzt mit den Anwälten.» (eg)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 09.01.2017

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12 Kommentare
  • rico  pölsterli 10.12.2016
    Ich vermute, dass Blatter immer noch darunter leidet, nicht mehr mitentscheiden zu können. Als Infantino möchte ich auch nicht immer wieder durch einen Besserwisser gestört werden.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    09.12.2016
    Das ist doch kein Zoff. Blatter ist Oberwalliser, und Infantino auch. Der Unterschied Infantino hat Italienerblut, Blatter nicht.
  • Hermann  Gering aus Thal
    09.12.2016
    Das letzte was ich mich erinnern kann ist dass Herr Blatter 6 Jahre gesperrt ist. Von fussballerischen Tätigkeiten, wie es so schön heisst. Der hat Herrn Infantino gar nicht anzurufen. 6 Jahre lang nicht. Infantino macht das richtige, perfekt konform mit dem Urteil der CAS.
  • Roland  Wyler 09.12.2016
    Der Sepp, was glaubt denn eigentlich der Sepp wer er sei. Nur weil er einmal Fifapräsident war, heisst das noch lange nicht, dass jeder sein Geschwätz mitanhören muss. Sepps call fällt unter Spam raus.
  • Marc  Moser , via Facebook 09.12.2016
    Herr Blatter, was soll diese Jammerei. Sie haben jahrelang sich an den Töpfen bereichert, man ist Ihnen auf die Schliche gekommen und hat sie sanktioniert. Schluss Ende Aus. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich.