Xherdan Shaqiri über sein Traum-Tor an der EM «Diese Emotionen werde ich nie vergessen»

Es war der Sport-Moment des Jahres 2016. Xherdan Shaqiri (25) trifft gegen Polen per Fallrückzieher. Hier erinnert er sich daran.

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BLICK: Xherdan, wie war jener Moment, als Sie sich gegen Polen in die Luft legen und zum Fallrückzieher ansetzen?
Xherdan Shaqiri: Was soll ich sagen, das war purer Instinkt. Der Ball kommt, es gibt irgendein Pingpong rund um den Strafraum und ich probiere einen Fallrückzieher. Ich habe gar nicht viel studiert, ich machte es automatisch – wie schon gegen Rumänien, wos einfach nicht geklappt hat.

Wann realisierten Sie: Das Ding landet im Tor?
Erst, als der Ball im Netz zappelte … Es war unbeschreiblich, diese Emotionen, die ich in mir hatte, werde ich mein ganzes Leben lang nie vergessen. Die Fans sind total durchgedreht, so eine Energie im Stadion, die sich entlud, habe ich noch nie erlebt. Ich bin stolz auf dieses Tor, auch weil es in einem wichtigen Spiel war. Ich habe hunderte Nachrichten bekommen. Überall, wo ich auf der Welt bin, werde ich nur auf dieses Tor angesprochen.

Nur die Fifa und die Uefa sehen es anders – und nominierten Sie nicht für das Tor des Jahres.
Das ist für mich sicher unverständlich, aber auch relativ unwichtig.

Aber auch noch heute fällt es schwer zu sagen, warum man dann gegen diese Polen ausgeschieden ist.
Ich denke immer noch ab und zu daran. Wenn wir weiter gekommen wären, hätten wir den Final erreichen können. Aber wir haben guten Fussball gespielt, die Schweiz war mega stolz auf uns. Und wir müssen nun Details verbessern, um an der WM weiterzukommen.

Aber es war nicht Ihre EM, einverstanden?
Muss ich das jetzt beantworten?

Sagen wir es anders: Sie mussten sehr viel defensiv arbeiten.
Ja. Ich musste sehr viel für die Mannschaft arbeiten und konnte nach vorne dann nicht immer glänzen.

Wie beurteilen Sie Ihr Jahr 2016?
Positiv. Der Transfer zu Stoke war eine sehr gute Sache, ich habe mich inzwischen in England durchgesetzt. Mein Tor gegen Everton wurde zum schönsten der Saison gewählt, das EM-Tor war auch toll – es war ein erfolgreiches Jahr.

Was bringt Dir 2017?
Hoffentlich viel Gesundheit und wenig Muskelverletzungen.

Publiziert am 31.12.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017

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13 Kommentare
  • Sven  Steiner aus Zürich
    31.12.2016
    Ei schönes Tor ja aber herrgott nochmal Fussball ist ein Manschaftssport und nur immer über diesen ab und zu guten Spieler zu berichten ist einfach langweillig und einseitig und langweillige Berichterstattung.
  • Voegeli Rolf  31.12.2016
    Das Tor war wunderschön das ist so. Aber das macht Shaq auch nicht zu einem Weltstar obwohl er das gerne hätte. Da kenne ich mehrere Schweizer Fussballer die besser sind aber es leider noch nicht geschafft haben so ein Treffer zu erzielen. Um ehrlich zu sein müssen sie auch nicht.
  • Rolf  Merz 31.12.2016
    Der kleine ist das pure Gegenteil der Sportler Kübler und Koblet.
  • Reinhard  Horn 31.12.2016
    War ja klar, dass der Kleine zum Jahresabschluss noch einmal in der Zeitung erscheinen muss. Wenn seine fussballerische Leistungen so gross wie die Präsenz in der Zeitung, wäre er ein Superstar und nicht ein Bänkliwärmer!
    • Georg  Kaiser , via Facebook 31.12.2016
      Ich habe, wie sie, nur darauf gewartet, dass Blick noch eine Jahresend Homage auf seinen "Superstar" bringt. Zu seinem Kommentar; "Ich habe mich in England durchgesetzt". Anscheinend ist Durchsetzen Ansichtssache! Wenn man dies mit setzen, also auf der Bank sitzen, interpretiert, dann hat er wohl recht!
  • Simon  Schenk 31.12.2016
    Es ist wiedermal typisch. Die Schweiz ist gegen Polen ausgeschieden und wir diskutieren immer noch über dieses eine Tor. Dieser Personenkult um Shaqiri ist nicht mehr auszuhalten. Dass er davor mehr schlecht als recht gespielt hat und dies auch schon seit einer Weile tut, interessiert niemanden mehr. Wieso soll ein Tor, das schlussendlich nichts gebracht hat, der "Sportmoment des Jahres sein"? Dies ist ein Affront gegen die Sportler, die wirklich grosses vollbracht haben wie z.b. Cabcellara!