Xherdan Shaqiri über einen möglichen Wechsel «In Deutschland wäre alles ausser Bayern ein Rückschritt»

Geht er oder bleibt er bei Bayern? Xherdan Shaqiri (22) spricht im Sonntagsblick über seine Situation bei Bayern München und einen möglichen Wechsel.

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Herr Shaqiri, die Bayern stehen schon im März als Meister fest. Ist doch langsam langweilig, oder?
Xherdan Shaqiri:
Nein. Man bekommt nie genug von Erfolgen. So lange man gewinnt, ist man zufrieden. Als Spieler bleibt diese Gier, etwas erreichen zu wollen, immer.

Wenn Sie Ihr erstes mit dem zweiten Bayern-Jahr vergleichen: Welches war besser?
Beide ähnlich.

Sie haben vor der Saison gesagt, Ihr Ziel sei ein Stammplatz. Das haben Sie verpasst.
Man ist immer enttäuscht, wenn man auf der Bank sitzt. Klar, will ich gerne mehr spielen.

Sind Sie denn zufrieden mit den 22 Einsätzen und sieben Toren? Oder waren Sie zu oft Ergänzungsspieler?
Ich war in der Vorrunde verletzt, in der Rückrunde machte ich viele Spiele von Anfang an. Ganz grundsätzlich gilt bei Bayern: Man muss damit leben.. Ich spüre sein Vertrauen.

Haben Sie mit ihm mal gesprochen über Ihre Situation?
Nein. Nicht gross. Mit ihm redet man vor allem über Taktik.

Ihr Bruder und Berater Erdin sagte, Sie seien 22 Jahre alt und müssten nun spielen. Wollen Sie wechseln?
Klar, bin ich in einem Alter, wo ich Einsätze brauche. Darum ist es natürlich nicht immer schön für mich, auf der Bank zu sitzen. Aber im Moment bin ich zufrieden. Ich kann von mir mit gutem Gewissen sagen, dass ich mich bei Bayern durchgesetzt habe.

Sportdirektor Matthias Sammer sagt, Sie seien ein wichtiger Spieler für die Zukunft. Die Bayern würden Sie im Sommer nicht ziehen lassen.
Ich habe ein gutes Verhältnis zu Matthias Sammer. Ich spüre, dass der Klub auf mich setzt und ich einen hohen Stellenwert habe. Aber den haben andere auch. Darum werden wir es uns anhören, wenn ein Top-Klub kommt.

Ist es ein Thema, sich wie Toni Kroos damals bei Leverkusen ausleihen zu lassen und dann gestärkt zurückzukommen? Gladbach und Dortmund waren in der Vergangenheit an Ihnen interessiert.
Nein, eine Ausleihe innerhalb Deutschlands ist kein Thema. Alles ausser Bayern wäre in der Bundesliga ein Rückschritt. Das will ich nicht. Ich habe bewiesen, dass ich fähig bin, beim FC Bayern von Anfang an zu spielen.

Heisst: Sie finden einen Top-Klub oder bleiben bei Bayern.
Ich muss keinen Verein «finden». Warten wir mal ab, was kommt.  Die WM steht ja noch an.

Lesen Sie das komplette Shaqiri-Interview im Sonntagsblick.

Publiziert am 30.03.2014 | Aktualisiert am 30.03.2014

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20 Kommentare
  • Ebrima  Treschau aus Liestal
    31.03.2014
    Zu viele Neider hier!! Dieser junge Mann ist einer der wichtigsten Spieler unserer Nati. Warum müssen ein paar "Fans" immer schlecht über ihn Reden? Auch A.Frei wurde von euch immer ausgepfiffen, trat aus der Nati zurück und hinterliess eine grosse Lücke. Ich glaube wir wollen alle nicht so einen ausgezeichneten Spieler an den Kosovo verlieren.
  • Christian  Kronenberg aus Therwil
    30.03.2014
    Bei Bayern wird sich Shaqiri nie durchsetzen können solange Robben und Ribery dort spielen. Er ist und bleibt ein Ergänzungsspieler und dies wird seine Karriere bremsen! Will er seine Karriere fördern, dann muss er wechseln oder er möchte soviele Titel holen wie möglich ohne dass er viel dazu beigetragen hat.
  • Thomas  Hager aus Luzern
    30.03.2014
    Bewundernswert wie besonnen er für sein Alter und seine Erfolge trotzdem noch ist. Es werden noch bessere Zeiten kommen. Falls er nicht in den Kosovo vergrault wird werden wir noch viel Freude an ihm haben.
  • Peter  Kay aus Niedergösgen
    30.03.2014
    Das schockiert mich. Shaqiri wäre gut beraten, sich für 2 Jahre nach Gladbach ausleihen zu lassen. Dort trifft er auf sehr gute Spieler und auf einen Trainer mit Weltklasse-Format, der ihn weiterbringen könnte. Ich bin eigentlich Shaqiri-Fan, aber zum ersten Mal finde ich ihn arrogant. Hochmut kommt vor dem Fall.
  • Jürg  Caviezel , via Facebook 30.03.2014
    Pride goes before a fall. Shaqiri komm wieder einmal auf den Boden zurück! Ein Fussballstar bist du noch längst nicht. Bis du im Stammkader des FCB bist, werden noch Jahre vergehen.