Xherdan Shaqiri im Blick-Sporttalk «Ich wollte Bayern verlassen!»

Im Blick-Sporttalk spricht Xherdan Shaqiri (23) über seine Wechsel-Wünsche im Sommer, Breel Embolo und die Situation in der Schweizer Nati!

BLICK-Sporttalk mit Xherdan Shaqiri

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Blick.ch: Xherdan, sind Sie froh, wieder bei einem Team zu sein, in dem Sie sicher von Anfang an spielen?
Xherdan Shaqiri:
Die Garantie hat man nirgends. Wichtig ist, dass wir die drei Punkte gegen Litauen holen.

Nach dem letzten Zusammenzug sagte Vladimir Petkovic, jeder solle Spielpraxis sammeln. Sie spielten bei Bayern seither nur 78 Minuten. Auch wenn Sie zwei Tore schossen – das ist nicht Ihr Anspruch.
Darüber wurde genug geredet. Es ist bekannt, dass ich Einsatzzeiten forderte. Aber ich habe einen Vertrag bis 2016 bei den Bayern. Sie sind mein erster Ansprechpartner. Im Winter werden wir uns zusammensetzen.

Bei diesen Einsatzzeiten kann der Entscheid nur sein, dass Sie gehen.
Das ist noch zu früh. Klar will ich mehr spielen. Ich wollte im Sommer ja wechseln, aber der Verein hat so entschieden, wie es ist. Da muss ich durch.

Liverpool bot 20 Mio. Franken. Wären Sie gerne dorthin gewechselt?
Es war bekannt, dass ich im Sommer etwas machen wollte. Nach der WM habe ich gespürt, dass es für mich besser wäre, etwas Neues auszuprobieren. Ich dachte an einen Wechsel und hatte viele Anfragen. Dann entschied der FC Bayern, dass ich bleiben muss und soll. Da kannst du als Spieler nicht viel machen. Aber ich fühle mich in München auch sehr wohl.

Zwei Weltmeister mit Götze und Müller, zwei Weltstars mit Ribéry und Robben sind Ihre Konkurrenten um drei Plätze. Da müssen Sie sich bestätigt fühlen, dass ein Wechsel das Beste gewesen wäre.
Es war sicher eine grosse Enttäuschung für mich, weil ich wusste, dass es nicht einfach wird. Gerade, als Deutschland Weltmeister wurde. Ich glaube, ich hätte auch dann nicht zu den Stammkräften gezählt, wenn ich in jedem Spiel ein Tor geschossen hätte.

Was Shaq über SRF-Kommentator Ruefer und Supertalent Breel Embolo sagt, sehen Sie im Sport-Talk (Video oben).

Publiziert am 12.11.2014 | Aktualisiert am 12.11.2014
Xherdan Shaqiri setzt sich im Nati-Training gegen Johan Djourou durch. play

Xherdan Shaqiri setzt sich im Nati-Training gegen Johan Djourou durch.

Toto Marti
Kein Doppel-Adler in der Schweizer-Nati!

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19 Kommentare
  • Friedrich  Meyer 12.11.2014
    Da wird immer vom guten Umfeld in dem Breel Embolo behütet wird geschrieben. Dann erfährt man, dass der Bruder von Shaqiri als Berater angeheuert wurde. Der Familie von Embolo sollte die Situation von Shaqiri eine Warnung sein. Vermutlich ist die Ausbildung zum Regal Auffüller im Coop nicht die richtige Vorbildung die ein Spielerberater mitbringen sollte. Vielleicht sollte sich das Umfeld einmal mit Alex Frei oder Chappi unterhalten, die wussten wie man eine Karriere erfolgreich plant.
  • Jörg  Mongi aus Olten
    12.11.2014
    Immerhin eines muss man ihm lassen:
    Spielerische und sprachliche Qualitäten halten sich die Waage....
    Beides reicht aber nicht, weder für einen Platz bei den Bayern noch einen Lehrstuhl an der Uni....
  • Mike  Müller aus Zürich
    12.11.2014
    Wie sollte sein Bruder ein fachlich guter Berater sein? Ein Witz, der Kerl ist nicht viel älter als Xherdan und hatte in der Schule auch nur einen Fensterplatz mit Sicht auf das Fussballfeld inne..... Und doch denken beide Shaqiris, sie gehören in ihrem Métier bereits zu den Besten der Welt - masslose Überschätzung ist keine gute Basis für eine Weltkarriere. Gut gegen den Ball zu kicken kann man auf der Strasse und bei den Junioren lernen. Karriere-Management ist aber ein anderes Paar Schuhe.
  • Vali  Hitz aus Remigen
    , via Facebook
    12.11.2014
    Auch Mandzukic hatte einen Bayern-Vertrag bis 2016...nun hat er Spielzeit bei Atletico
  • Mike  Müller aus Zürich
    12.11.2014
    Das Interview ist aufschlussreich und lässt bestimmt auch Schlüsse auf den Bruder zu. Selbstkritik und das Denken in grossen Zusammenhängen ist bestimmt nicht die Stärke der Shaqiris. Der Junge kann einem nur LEID tun. Er ist völlig festgefahren, ist den Bayern u. dem Shaqiri-Clan ausgeliefert/hörig. Und bereits hat man den Embolo «im Schwitzkasten». Da läuft etwas gewaltig schief. Der SFV bildet Spieler aus, um diese danach einem Selbstbedienungsladen für unqualifizierte Berater zu überlassen!