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Seit dem 1. Juli 2008 führt Ottmar Hitzfeld unsere Nati. Ein Deutscher, der uns deutsche Tugenden einimpft. Ein Glücksfall. Blick.ch zeigt warum.
Tugend Nr. 1: Losglück
Wer hat sich nicht schon aufgeregt, dass Deutschland an einer WM immer die einfachste Gruppe zugelost erhält? Eben. Doch vielleicht profitieren auch wir bald davon.
Unsere Quali-Gruppe war nicht einfach, aber auch nicht schwer. Als hätte Ottmars Glücks-Gen bereits bei der Auslosung im November 2007 aus der Ferne gewirkt.
Am 4. Dezember werden wir die Bestätigung erhalten, dann nämlich werden die WM-Gruppen ausgelost.
Tugend Nr. 2: Ergebnisorientiert
Das letzte Spiel gegen Israel war das Sinnbild der neuen Mentalität. Es war kein gutes Spiel, aber: mehr als ein Punkt war ja nicht nötig. Schweizer Präzision gepaart mit deutschem Ehrgeiz.
Ansprechend spielen und in Schönheit untergehen? Diese Zeiten sind vorbei. Lieber fressen wir Gras – und holen die Punkte.
Tugend Nr. 3: Selbstvertrauen
Frei & Co. haben das neue deutsche Selbstvertrauen schnell verinnerlicht. Eindrücklich haben sie sich nach der bösen Schlappe gegen Luxemburg aufgerappelt.
Hitzfeld forderte zwei Siege gegen Griechenland – und er bekam sie. Hätte er ein Remis gefordert, es wäre wohl ein Remis geworden. Schweizer Bescheidenheit? Das ist Vergangenheit.
Fazit: Wir werden Schweitschland!
Die Schweiz wird zu Schweitschland, und das ist gut so! Schliesslich haben unsere nördlichen Nachbarn bereits drei Weltmeistertitel gesammelt.
Wird die Schweiz also Weltmeister? Wohl kaum. Aber wenn Hitzfeld sagt, er wolle die Gruppenphase überstehen, dann zweifeln wir nicht. Das war nicht immer so.
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Dank Ottmar Hitzfeld werden wir zu Schweitschland. (Keystone)