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Seit Sonntag genossen die Spieler von Coach Ottmar Hitzfeld zwei freie Tage, um sich ein letztes Mal nach der körperlich harten Vorbereitung in Crans-Montana zu erholen und Kräfte zu tanken für die WM in Südafrika. Die letzten Stunden persönlicher Freizeit vor der Abreise nutzten sie sehr unterschiedlich.
Verteidiger Stéphane Grichting (31) beispielsweise, einer von zehn Familienvätern unter den 23 Nati-Spielern, machte in seiner Heimat Wallis in Ruhe Spaziergänge mit Frau Valériane und den Kindern Zora (6) und Ilan (4). In «Le Matin» sagt er zur bevorstehenden Trennung offen: «Es ist hart, seine Familie zurückzulassen. Man fühlt sich nicht gut.» Er nehme als moralische Stütze aber Fotos und Zeichnungen seiner Liebsten mit, und Kontakt via Skype sei mindestens alle zwei Tage Pflicht.
Sich nicht aus der Öffentlichkeit zurückgezogen haben sich dagegen Hakan Yakin (33) und Diego Benaglio (26). Die beiden statteten am Montag dem Freizeit- und Business-Komplex «Riverside» im Zürcher Unterland bei einem Kundenanlass einen Besuch ab. Sie verteilten den Fans Autogramme und posierten für Erinnerungsfotos.
Positiven Stress hatte Mittelfeldspieler Gelson Fernandes in den letzten Tagen. Der 23-Jährige bezog sein neu gebautes Haus bei Grimisuat, in der Nähe von Sion. «Die Möbel sind schon angekommen», sagte Fernandes in «Le Matin». Viel Zeit kann er noch nicht im Haus verbringen.
Am Mittwochmittag besammeln sich die Stars wieder am Flughafen Zürich und bestreiten um 16.30 Uhr ein letztes, für die Fans öffentliches Training im Letzigrund. Danach hebt um 22.45 Uhr die Nati Richtung Johannesburg ab.