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395 Tage ist es her, seit die Schweizer Nationalmannschaft die historische 1:2-Niederlage gegen Luxemburg kassierte. Doch die Schmach im Letzigrund wurde heute eindrucksvoll getilgt. Mit einem Blitzstart sorgt die Schweiz für klare Verhältnisse. Ausgerechnet Notnagel Senderos köpft innert Minutenfrist doppelt zur 2:0-Führung ein. Bereits nach acht Minuten waren die Luxemburger verputzt, die Rache geglückt.
Huggel erzielt Jubiläumstreffer
Die Schweiz versucht weiterhin Druck zu machen. Das Torverhältnis kann entscheidend sein. Und nach 22. Minuten klingelt es wieder im Kasten von Joubert. Schon wieder trifft ein Schweizer Spieler per Kopf. Beim Eckball konzentrieren sich die Luxemburger Verteidiger auf Senderos und vergessen dabei Kopfballungeheuer Huggel. Der Basler nützt die ihm gegebenen Freiheiten und nickt zum 3:0 ein.
Der zweite Nati-Treffer des Mittelfeldspielers im 35. Einsatz. Es ist das 1000. Goal in der Nati-Geschichte. 104 Jahre hat es gedauert, bis diese Marke erreicht wurde. Damit geht Beni Huggel in die Annalen ein, wer hätte das gedacht?
Über die zweite Hälfte hüllen wir den Mantel des Schweigens, es passierte nämlich gar nichts. Einzig wichtige Notiz: Die Gelben Karten von Steve von Bergen und Tranquillo Barnetta wirken sich nicht nachteilig aus, somit ist kein Spieler im letzten Match gegen Israel gesperrt.
Bereits wieder in der Schweiz
Die Schweizer Nationalmannschaft flog nach dem Schlusspfiff bereits wieder zurück und landete um 22.30 Uhr in Zürich. In der SWISS-Maschine wurde die Delegation laufend über das Spiel zwischen Griechenland und Lettland informiert. Aus einer vorzeitigen WM-Qualifikation wurde aber nichts. «Wir sind schon ein bisschen enttäuscht», sagt Reto Ziegler gegenüber Blick.ch, «doch wir haben es ja selbst in den Händen und werden uns am Mittwoch qualifizieren.»