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Nkufo und Frei erlösen Nati

Die Schweizer Fussball-Nati konnte das wichtige WM-Qualifikationsspiel gegen Lettland mit 2:1 gewinnen. Gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner sicherten Frei und Nkufo mit ihren Toren den verdienten Sieg.

Von Michael Scheiwiller und Dominik Steinmann | Aktualisiert um 16:52 | 03.04.2009
Das 1:0 aus der Sicht des lettischen Goalies. (Sven Thomann)
Frei erzielt das 1:0. (Sven Thomann)
Blasie N´Kufo traf zum dritten Mal nacheinander für die Nati. (Sven Thomann)
Alex Frei feierte mit Ersatzspieler Hakan Yakin. (Sven Thomann)
Alex Frei bejubelt das 1:0. (Sven Thomann)
Captain Alex Frei ist zurück in der Nati. (Sven Thomann)
Die Schweizer Bank mit Coach Hitzfeld und Assistent Michel Pont vor dem Spiel. (Sven Thomann)
Köbi Kuhn war auf der Tribüne. (Sven Thomann)
Tor! Alex Frei jubelt über seinen Führungstreffer. (Keystone)
Die Schweizer Fans dürfen wieder jubeln und auf die WM-Qualifikation hoffen. (Keystone)
Barnetta schiesst aufs Letten-Tor – erfolglos. (Keystone)
Nkufo verpasst die grosse Chance zur 1:0-Führung. (Keystone)
Stéphane Grichting im Laufduell mit Lettlands Andrejs Pereplotkins. (Reuters)
Nkufo (r.) und Lettlands Gorkas im Banne des Balls. (Reuters)
Gewühl im Strafraum. (Sven Thomann)
Freudentanz Nkufo freut sich über seinen Siegtreffer. (Sven Thomann)
Freudentanz Nkufo freut sich über seinen Siegtreffer. (Sven Thomann)

Djourous Ausfall

Die Schweizer Nati verlor in der ersten Hälfte den Innenverteidiger Johan Djourou. Der Arsenal-Profi erlitt bei einem Zusammenprall eine Gehirn- erschütterung und ist in Griechenland am nächsten Mittwoch womöglich nicht einsatzfähig.
Nach Philippe Senderos und Patrick Müller – an der EM noch Fixstarter – fällt in der WM- Ausscheidung unter Umständen ein weiterer Innenverteidiger aus.

Henchoz gibt Rücktritt

Stéphane Henchoz (34) gab gegenüber dem Westschweizer TV-Sender TSR seinen Rücktritt bekannt. Henchoz, der 72 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft auflief, fand nach dem Vertragseende mit dem englischen Verein Blackburn im letzten Juni keinen neuen Arbeitgeber. Deshalb entschloss er sich für eine Ausbildung als Trainer, die er in Blackburn absolvieren wird, wo er auch die U18-Junioren des Klubs betreut.

Die Atmosphäre in der ausverkauften AFG-Arena in St.Gallen war hervorragend. Das Publikum war von Anfang an der 12. Mann. Die Schweizer starteten motiviert und zogen ein gutes Pressing auf. Sie setzten sich in der lettischen Platzhälfte und suchten den Weg zum Tor, die letzte Konsequenz aber fehlte.

in der 30. Minute kamen die Schweizer zur grössten Chance des Spiels. Nach einer energischen Einzelleistung von Djourou verpassten Nkufo, Frei und Behrami nacheinander im Strafraum den Führungstreffer. Vier Minuten später konnte Letten-Goalie Vanins einen guten Barnetta-Schuss nur abprallen lassen, Frei scheiterte im Nachschuss ebenfalls. Über die linke Seite ging viel von Spycher und Barnetta aus, doch letztlich war die Leistung in der ersten Halbzeit zu wenig.

Frei mit der Erlösung

Nach der Pause kam Eggimann für den verletzten Djourou (Kopfverletzung) und bildete fortan mit Grichting das Duo in der Innenverteidung. Djourou zeigte eine beherzte Leistung und schaltete sich einige Male in den Angriff ein. Als sich bei den Schweizern verschiedene Spieler warmliefen (Yakin, Derdiyok und Regazzoni) fiel in der 63. Minute endlich das erlösende Tor. Alex Frei stand nach einem Schuss Lichtsteiners goldrichtig und schob aus rund sieben Metern souverän ein.

Dann überstürzten sich die Ereignisse. Der Lette Laizans musste in der 69. Minute nach einer gelb-roten Karte vom Platz. Dann kam Ivanovs nach einem Freistoss völlig alleinstehend zum Kopfball und köpfte unhaltbar für den zuvor beschäftigunslosen Benaglio zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Die Reaktion der Schweizer kam postwendend. Frei zirkelte einen Freistoss genau auf den Kopf von Nkufo, welcher aus gut fünf Metern einnetzte.

Schweiz - Lettland 2:1 (0:0)

AFG Arena. -- 18 000 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Cortez Batista (Por).
Tore: 63. Frei 1:0. 71. Ivanovs 1:1. 73. Nkufo 2:1.
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou (46. Eggimann), Grichting, Spycher; Behrami, Inler, Huggel, Barnetta (84. Fernandes); Nkufo, Frei (78. Yakin).
Lettland: Vanins; Savcenkovs, Ivanovs, Gorkss, Kacanovs; Solonicins (82. Visnakovs), Astafjevs, Laizans, Cauna (60. Rubins); Karlsons, Pereplotkins (70. Kolesnicenko).
Bemerkungen: Schweiz ohne Streller, Von Bergen (beide verletzt), Jakupovic (Tribüne), Lustenberger (U21-Spiel gegen Spanien), Lettland ohne Verpakovskis (verletzt). 69. Gelb-Rot gegen Laizans (Foul). Verwarnungen: 51. Laizans, 60. Grichting, 77. Astafjevs (alle Foul).

Das Fast-Feedback ist beendet

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Das sagen Blick.ch-Leser
beat, orlando - 00:04 | 12.10.2008
» Endlich hat man eigesehen dass man gegen Gegner wie die Letten gewinnen kann. Das koennten die Schweizer wahrscheinlich auch gegen Monaco oder Wisconsin. Gegen Lichtenstein oder Nevada waere es schon wieder fraglich.
Vreni, St. Gallen - 00:01 | 12.10.2008
» Nick aus St. Gallen du hast ja wohl wirklich keine Ahnung von Fussball! Was der FCSG zeigt ist ja wohl lächerlich (vorallem Merenda der Stolperi der Nation)!!! Aber eben, was kann man von einem erwarten der keine Ahnung vom Fussball hat!
Erwin, Rheinfelden - 23:57 | 11.10.2008
» Ich verstehe Hitzfeld nicht. Warum macht er jetzt genau den gleichen Fehler wie Kuhn und baut wieder nicht auf Yakin. ER hut nur 12 Minuten gespielt, aber in dieser kurzen Zeit hat er mehr gebracht alles alle anderen in 90 Minuten. Wenn ich Yakin wäre, so würde ich mir die Nati nicht mehr antun. Zur Zeit der beste schweizer Fussballer, aber seit 2005!!!!! nie mehr ein Nati-Spiel über 90 Minuten bestritten. Ich habe gedacht, Hitzfeld stellt nach leistung auf, aber es standen gegen lettland genau die gleichen 11 Spieler auf dem Platz, wie unter Kuhn. Toller Neuanfang
meise, schweiz - 23:54 | 11.10.2008
» die vorhandenen kommentare zeigen mir immer wieder deutlich, warum ich kein nati fan bin/werde, dieser ewige schwanzvergleich (kantönligeist) geht mir sowas auf den kecks, es spielte DIE NATIONALMANNSCHAFT, und nicht sg,zh,bs,be,lu. was habt ihr erwartet?? einen glanzvollen 7:0 sieg?? nach so einer (die immer passieren kann) dämlichen niederlage ging es heute darum 3!!!! punkte zu holen und nicht einen schönheitspreis zu gewinnen ihr ewigen nörgeler, legt zuerst eures bünzli getue ab
stürmer, baar - 23:42 | 11.10.2008
» solide leistung. so muss man die schweiz erwarten.
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