Mit einem Trick gewinnt Verteidiger Philippe Senderos (27) das Rennen um den begehrtesten Stoff der Welt. Das Messi-Trikot gehört ihm! Er lässt seine Beziehungen spielen.
1:3 verloren. Der grosse Messi schiesst die Schweiz ab. Die drei Tore für Argentinien macht «La Pulga» - der Zauberfloh - gleich allesamt selbst.
Die Frage nach dem besten Mann auf dem Platz ist also schnell geklärt. Welcher Schweizer Nati-Star aber darf sich mit dem Trikot des dreifachen Weltfussballers trösten? «Ich habe es nicht», sagt Kiew-Stürmer Admir Mehmedi. Auch Fabian Frei sagt: «Ich weiss nicht, wer es hat.» Genauso ratlos: Goalie Marco Wölfli: «Fragen Sie doch die anderen!»
Einer aber lächelt und sagt zu Blick.ch: «Ich habe es!» Es ist Fulham-Verteidiger Philippe Senderos! Mit einem Trikot-Trick verschafft er sich den Fetzen Stoff, von dem jeder Fussballfan träumt.
Shirt dank Beziehung zu Fabregas
Kurz nach Schlusspfiff in Bern. Messi klatscht mit seinen Gaucho-Kumpels ab. Dann tritt Senderos an ihn heran, deutet mit dem Finger auf die Kabinen. Messi nickt nur kurz. Die Szene zeigt: Es war ein abgekartetes Spiel, der Deal war längst besiegelt.
Senderos, der bei Arsenal jahrelang mit Messis Barça-Kollege Cesc Fabregas (24) zusamenspielte und sogar die gleiche Gastmutter hatte, telefonierte vor dem Match mit dem spanischen Superstar. Dieser gab den Wunsch des Schweizers an Messi weiter. «Ich habe ihn gefragt», so Senderos. Messi hielt sich an die Abmachung.
Die Versuche etwa von Innocent Emeghara oder Ricardo Rodriguez, die sich das Messi-Shirt ebenfalls krallen wollten, scheiterten. Auch Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld kündete scherzhaft an, er werde sich die argentinische Nummer 10 schnappen.
Am Schluss aber freut sich der Genfer Verteidiger. Und was geschieht nun mit dem Leibchen? Schlingel Senderos: «Das ist für meine private Kollektion.»
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