Bitte heute nicht Schiri der Nati ist ein Tor-Dieb!

Wenn das nur heute Abend nicht passiert. Schiedsrichter Paolo Tagliavento (39) sorgte letzte Saison mit einem spektakulären Tor-Klau für Schlagzeilen. Heute pfeift der Italiener das Spiel Slowenien – Schweiz.

  • Publiziert: 07.09.2012

Der 25. Februar 2012 in Mailand. Der AC Milan empfängt Juventus Turin zum Spitzenspiel in der Serie A. Schon in der 25. Minute kommt es zum Skandal. Sulley Muntari schiebt zum 2:0 für Milan ein. Der Ball ist deutlich hinter der Linie, als ihn Juve-Keeper Gianluigi Buffon aus dem Tor fischt.

Alle sehen den Treffer, nur Schiedsrichter Paolo Tagliavento und sein Assistent nicht. Das Goal zählt nicht! Das Spiel endet schliesslich 1:1. Milan verpasst es so, den Vorsprung in der Tabelle auf vier Punkte auszubauen und muss schliesslich Juve ziehen lassen.

Die «Alte Dame» gewinnt später ihren 28. Meistertitel mit vier Zählern Vorsprung. Wer weiss was passiert wäre, hätte Milan diesen Match gewonnen.

Es ist nicht der erste Aufreger um den Tagliavento. 2006 gehörte der 39-Jährige zu den Verdächtigen im «Calcio Gate», dem grossen Manipulationsskandal in Italien. Tagliavento wurde jedoch freigesprochen.

Heute nun arbitriert der Italiener den Auftakt in die WM-Quali zwischen Slowenien und der Schweiz. Bleibt zu hoffen, dass sich Tagliavento nicht erneut einen derartigen Fehltritt leistet. An der Erfahrung kann es nicht liegen. Tagliavento pfeift seit 2007 auf internationalem Niveau und seit 2003 in der Serie A. (sme)

Beliebteste Kommentare

  • Toni  Hauser
    Der Schlumpf in dieser Szene ist der Linienrichter wie bei vielen Fehlentscheiden und nicht der Schiedsrichter. Die Linienrichter sind oft mit sehr sportartfremdem Talent gesegnet.
  • Piero  Rossi
    Also genau auf diesem Bild ist doch ersichtlich, dass den Schiri am wenigsten Schuld trifft. Der Linienrichter steht doch auch ganz gut und hätte eigentlich diese Situation besser beurteilen können. Aber eben, wichtig ist ja, dass diese "Blindmänner" vor den Spielen und nach der Pause die Tornnetze beim Kontrollieren fast zerreissen, dafür die einfachsten Offsides nicht erkennen.

Alle Kommentare (6)

  • Peter  Stierli , Geroldswil
    Verstehe nicht warum ein Italienischer Schiedsrichter so wichtige Spielen leiten darf!
    • 07.09.2012
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  • Rees  Keller , Basel
    Um ein Tor klauen zu können müsste man mal in den Strafraum kommen und auch noch aufs Tor schiessen...Schafft das unsere Nati? Sorry, aber der musste jetzt einfach sein ^^
    • 07.09.2012
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  • Thomas  Honegger
    90.Min und 1:2 für die Schweiz: Da kann er problemlos mal so pfeiffen, wenn Benaglio zu spät dran ist.
    • 07.09.2012
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  • Michel  Del Tetto , biel
    Der Schiri ist immer noch zu gut für das Niveau, das er pfeiffen muss. Müsst ihr eigentlich immer über die ausländischen Schiris lästern. Schaut doch was ihr für lächerliche Schiris in der Super- und Challengeleague habt! Bitte zuerst vor der eigenen Haustür kehren! Und vorallem vergesst nicht, dass Euer Super-Schiri dem Publikum den Mittelfinger gezeigt hat und das ist weiss Gott schlimmer, als der Fehler von Tagliavento! Aber ihr werdet wie immer diesen Kommentar sowieso nicht publizieren!
  • Toni  Hauser
    Der Schlumpf in dieser Szene ist der Linienrichter wie bei vielen Fehlentscheiden und nicht der Schiedsrichter. Die Linienrichter sind oft mit sehr sportartfremdem Talent gesegnet.
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