Richtige Babyplanung Routinier Grichting zeigt Benaglio, wie's geht

  • Publiziert: 03.09.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Marc Ribolla

FREIENBACH - SZ - Wie Goalie Diego Benaglio sieht auch Stéphane Grichting Vaterfreuden entgegen – im Januar ist es so weit.

Nati-Goalie Diego Benaglio (26) hat sich entschieden, bei der Geburt seines ersten Kindes dabei zu sein und darum allenfalls auf das EM-Quali-Spiel gegen England am kommenden Dienstag zu verzichten.

Neben Benaglio sieht auch Abwehrchef Stéphane Grichting (31) Vaterfreuden entgegen. Allerdings erst nächsten Januar. Dann wird zu ihm, Ehefrau Valériane (32) und den Kindern Zora (6) und Ilan (4) ein fünftes Familienmitglied hinzukommen.

Der Auxerre-Star – nach dem Verletzungs-Out von Yakin der Älteste im Aufgebot für das heutige Testspiel gegen Australien (20.15 Uhr, im Live-Ticker auf blick.ch) – hat Verständnis, dass Benaglio sein Privatleben vor den Fussball stellt.

«Diego ist genug intelligent»

Im «Le Matin» sagt er: «Wenn ich es wäre, würde ich mich auch so organisieren, dass ich bei der Geburt neben meiner Frau bin und ihr beistehen kann. Diego ist genug intelligent, die richtige Wahl zu treffen. Fussballspiele wird es noch viele geben, aber Geburten ...»

Grichtings Planung ist übrigens perfekt. Kommt das Baby Ende Januar, würde er wohl – wenn überhaupt – nur einen sportlich eher unbedeutenden Cup-Match mit Auxerre verpassen. Und die Schweizer Nati trägt ihr nächstes Testspiel in jener Zeitspanne erst am 9. Februar gegen Malta aus.