Nati-Aufgebot Nef dabei, Degen nicht

Das Aufgebot von Ottmar Hitzfeld für die WM- Qualifikationsspiel gegen Griechenland (5.9.) und in Lettland (9.9.) beinhaltet eine grosse Überraschung.

  • Publiziert: 28.08.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

Im Vergleich zu den letzten beiden Partien gegen Moldawien Ende März und Anfang April finden sich sechs neue, aber bekannte Namen auf der 22 Spieler umfassenden Liste. Frankfurts Captain Christoph Spycher erhielt ebenso wie sein Klubkollege Pirmin Schwegler, Steve von Bergen (Hertha Berlin), FCB-Stürmer Marco Streller und der Luzerner Hakan Yakin wieder Zugang zu Hitzfelds Selektion. Erstmals seit fast genau einem Jahr gehört indes Alain Nef wieder zum Kreis der Nationalmannschaft.

Der Zürcher Verteidiger musste im Sommer von Spaniens Primera Division (Huelva) nach Italien zurückkehren. Sein Verein Udinese lieh den 27-jährigen Nef sogleich an Serie-B-Klub Triestina aus. Nef absolvierte am 10. September 2008 beim blamablen 1:2 gegen Luxemburg das letzte von bislang zwei Länderspielen. Nun dürfte der «Legionär» auf der rechten Abwehrseite Liverpools Philipp Degen ersetzen, der überraschend kein Aufgebot erhalten hat.

Ebenfalls nicht mehr dabei sind Johan Djourou (Arsenal), Patrick Müller (Monaco) und Reto Ziegler (Sampdoria Genua) sowie Almen Abdi (FCZ), Blerim Dzemaili (Torino) und Alberto Regazzoni (YB). (Si/raf)

Hitzfeld plagen Abwehrsorgen

Die Nomination von Serie-B-Verteidiger Alain Nef ist ein klares Indiz für die Abwehrsorgen, mit denen sich unser Nati-Coach herumplagen muss.

Die Rückkehr von Nef wurde notwendig, weil Stephan Lichtsteiner gegen Griechenland gesperrt und Philipp Degen bei Liverpool immer noch ohne richtige Spiel-Praxis ist. Hinzu kommt, dass Valon Berahmi sich nach seiner Kreuzband-Verletzung noch im Aufbautraining befindet.

Alles sind Spieler, die auf der rechten Abwehrseite auflaufen könnten. (Si/mpe)

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play Alain Nef wird von Hitzfeld für die beiden Nati-Spiele gegen Griechenland und Lettland aufgeboten. (Keystone)