Dank Baby-Glück Nati-Star Behrami hat Kopf frei

LONDON - Dank seiner Liebe zu Elena und seinem Töchterchen Sofia hat Nati-Star Valon Behrami den Kopf völlig frei.

  • Publiziert: 10.11.2009, Aktualisiert: 13.01.2012
play Ein strahlender Valon Behrami posiert mit Freundin Elena und Töchterchen Sofia. (Hamish Brown)

Auch wenn man schnell ist, einem schlechten Image läuft man nicht so leicht davon. Valon Behrami. Starspieler bei Lazio Rom. Barrage-Tor im November 2005 gegen die Türkei, das die Schweiz an die WM nach Deutschland brachte. Stärkster Schweizer an der Euro 08 im eigenen Land. Rekordtransfer zu West Ham United in die Premier League.

Einem schlechten Image läuft man nicht leicht davon

Das alles zählt wenig. Was viele von Valon in Erinnerung behalten: auffallende Tattoos, schnittige Autos, Spiegelbrille, funkelnder Diamant im Ohr. Und dann hat er ja auch noch jenes Interview gegeben, in dem er die Nati unter Köbi Kuhn «ein Schulreisli» schimpfte. Oder den Journalisten trotzig diktierte, die Schweiz habe nie auf ihn und seine Familie gewartet, als sie aus dem Kosovo in die Schweiz flüchteten.

Vom Rebell zum Publikumsliebling

Aber das ist jetzt alles Vergangenheit. Der einstige Rebell mag sich nicht mehr auflehnen. Valons Wandel zum Publikumsliebling hat vor allem mit seinem Privatleben zu tun. Seit zweieinhalb Jahren ist Behrami mit dem italienischen Fotomodel Elena Bonzanni liiert. Seit neun Monaten sind sie Eltern einer Tochter namens Sofia. Seine Liebe zu Elena und Sofia haben ihn gezähmt und versöhnt.

Selbst eine schwere Knieverletzung, die Valon von März bis September ausser Gefecht setzte, hat ihn nicht mehr aus der Bahn werfen können. Valon Behrami hat seinen Frieden gefunden. Und ist mehr denn je eine WM-Hoffnung für die Schweiz.

Das grosse Behrami-Interview

Im grossen Interview in der aktuellen Ausgabe von GOAL verrät Valon Behrami, wie Elena ihn gezähmt hat, und ob die beiden heiraten werden. Ausserdem sind weitere Bilder der attraktiven Kleinfamilie, geknipst von Starfotograf Hamish Brown, zu bewundern.