Geheimplan Nati kämpft um Streller

Stürmernot bei der Nati. Nun denkt man gar ans Unmögliche: ans Comeback von Basels Captain Marco Streller, der vor einem Jahr zurückgetreten ist.

  • Aktualisiert: 14.08.2012
  • Von Heiko Ostendorp und Max Kern

Streller zurück in die Nati – eine gute Idee?»

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Marco Streller erzielte in 36 Länderspielen zwölf Tore.

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Kann sich Marco Streller unter Ottmar Hitzfeld ein Nati-Comeback vorstellen?

(Keystone)

Weil Eren Derdiyok verletzt fehlt, wird Ottmar Hitzfeld heute in Kroatien mit Kiews Bankdrücker Admir Mehmedi im Sturm auflaufen. Auf der Bank hat der Nati-Coach mit Innocent Emeghara und Mario Gavranovic noch zwei Alternativen.

Einer der besten Angreifer der Schweiz sitzt wohl daheim gemütlich vor dem Fernseher. Marco Streller (31), derzeit in der Form seines Lebens. Aber im Sog des Rücktritts von Alex Frei hat sichauch Streller überraschend von der Nationalmannschaft verabschiedet.

Gespräche im Hintergrund

Doch vor dem Start in die WM-Quali will der SFV Streller zum Rücktritt vom Rücktritt bewegen! BLICK weiss: Der SFV kämpft um den FCB-Captain, der in Basel zum absoluten Führungsspieler gereift ist. Offiziell bestätigen will das niemand. Hitzfeld sagt auf Nachfrage nur: «Ich habe nicht mit Marco gesprochen.» Und Streller wiegelt ab: «Das möchte ich nicht kommentieren.»

Doch BLICK erfuhr, dass es im Hintergrund sogar schon erste Gespräche gegeben hat! Kann der Verband Streller, der mit drei Treffern die Torschützenliste der Super League anführt und in der Champions-League-Quali zwei Buden vorbereitet hat, überzeugen? Hitzfelds Plan, mit dem Langen in die Kampagne für die WM 2014 in Brasilien zu gehen, müsste ihm eigentlich schmeicheln.

Kann er sich ein Nati-Comeback tatsächlich vorstellen? «Nein, das schliesse ich aus», sagt er zu BLICK. Nachfrage: Warum? Streller führt die gleichen Gründe wie bei seinem Rücktritt an: «Ich bin zweifacher Familienvater und ohnehin schon viel unterwegs. Ich bin nicht mehr der Jüngste und muss auf meinen Körper hören. Und es ist viel passiert in den letzten Jahren. Ich habe mir bei meinem Rücktritt schon was überlegt. Es wäre nicht konsequent, wenn ich jetzt zurückkehren würde. Und ich muss sagen: Seitdem passt es für mich. So, wie es jetzt ist, ist es perfekt.»

Dann sagt der FCB-Knipser: «Ich war immer stolz, für mein Land zu spielen, und werde immer ein grosser Fan der Nati bleiben. Ich wünsche Ottmar Hitzfeld und den Jungs alles Gute für die Kampagne.»

Eine Kampagne, welche die Schweiz wohl ohne Streller überstehen muss. Dafür vielleicht mit Albert Bunjaku, der sich selbst ins Gespräch bringt: «Ich will zurück in die Nati.» Auch über die 2. Bundesliga sei das möglich. In seinem zweiten Match für Kaiserslautern traf Prinz Albert gleich doppelt.

Kroatien – Schweiz:
Heute um 20.15 Uhr im Live-Ticker auf Blick.ch und auf SF2

Nati-Quali-Spiele

Slowenien – Schweiz  7.09.2012

Schweiz – Albanien 11.09.2012

Schweiz – Norwegen 12.10.2012

Island – Schweiz 16.10.2012

Schweiz – Zypern 23.03.2013

Zypern – Schweiz 8.06.2013

Schweiz – Island 6.09.2013

Norwegen – Schweiz 10.09.2013

Albanien – Schweiz 11.10.2013

Schweiz – Slowenien 15.10.2013

Beliebteste Kommentare

  • Liehard  Hermann
    Nun, er hat sich von der Nati verabschiedet und bleibt hoffentlich auch bei diesem Entscheid, alles andere wäre inqonsequent.
  • al  sahib
    Hey Pippi! Bitte mach das nicht! Die Schweizer-"Fans" haben dich nicht verdient! Andere Fans wissen was du geleistet hast und noch immer leistest!

Alle Kommentare (76)

  • Peter  Keller , Solothurn
    Jetzt haben wir es schwarz auf weiss. Inler & Mehmedi taugen rein gar nichts - deren teure Flugtickets koennte sich der SFV in Zukunft sparen. Und von Gavranovic werden wir die gesamte Brasil-Quali hindurch rein gar nichts mehr hoeren. Statdessen umsomehr ueber ihn vom Atoll lesen. MfG
    • 15.08.2012
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  • Piero  Rossi
    Emeghara, Mehmedi, Gavranovic, Ben Khalifa, Drmic - hurra eine neue Ausgabe der Muppet-Show! Nein Adrian Hostettler, wir reden hier vom Fussballspielen!! Und da genügen diese "Puppen" nicht!
    • 15.08.2012
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  • Peter  Keller , Solothurn
    Lasst doch endlich die Ober-Versager Mehmedi-Woelfli-Djemali-NKoufu-Spycher-Gygax-Garvanovic-Mortadella-Inler-Senderos & Co. spielen. Nur so wird gewaehrleistet, dass die Schweiz bei der naechsten FIFA/UEFA-Auslosung im Topf 9 landet. Im 8 befinden sich mit Palaestina, Vatikan, Atoll, Oesterreich, Andorra, San Marino, Visp, Young Boys und Luzern bereits weit staerkere Gegner.
  • Rolf  Wichtermann , Ettingen , via Facebook
    Pipi bitte nicht. Nach dem Olympiadebackel wissen die "Experten" vom SFV nicht weiter. Alle die gegen Frei und Streller mobilisiert haben sollen jetzt weiterhelfen. Der FCB, Deine Familie und Deine Gesundheit sind wichtiger. Für den SFV sehe ich eher die beiden Brüder aus Luzern und Bellinzona passen zur Hitzfeld-Truppe.
    • 15.08.2012
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  • Piero  Rossi
    Das wäre noch was! Pippi soll jetzt die Tore schiessen, damit die Jungen und Wilden wo sind sie danach gemütlich ein Ferienreisli nach Brasilien machen können.
    • 15.08.2012
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