Stürmernot bei der Nati. Nun denkt man gar ans Unmögliche: ans Comeback von Basels Captain Marco Streller, der vor einem Jahr zurückgetreten ist.
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Marco Streller erzielte in 36 Länderspielen zwölf Tore.
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Kann sich Marco Streller unter Ottmar Hitzfeld ein Nati-Comeback vorstellen?
(Keystone)Weil Eren Derdiyok verletzt fehlt, wird Ottmar Hitzfeld heute in Kroatien mit Kiews Bankdrücker Admir Mehmedi im Sturm auflaufen. Auf der Bank hat der Nati-Coach mit Innocent Emeghara und Mario Gavranovic noch zwei Alternativen.
Einer der besten Angreifer der Schweiz sitzt wohl daheim gemütlich vor dem Fernseher. Marco Streller (31), derzeit in der Form seines Lebens. Aber im Sog des Rücktritts von Alex Frei hat sichauch Streller überraschend von der Nationalmannschaft verabschiedet.
Doch vor dem Start in die WM-Quali will der SFV Streller zum Rücktritt vom Rücktritt bewegen! BLICK weiss: Der SFV kämpft um den FCB-Captain, der in Basel zum absoluten Führungsspieler gereift ist. Offiziell bestätigen will das niemand. Hitzfeld sagt auf Nachfrage nur: «Ich habe nicht mit Marco gesprochen.» Und Streller wiegelt ab: «Das möchte ich nicht kommentieren.»
Doch BLICK erfuhr, dass es im Hintergrund sogar schon erste Gespräche gegeben hat! Kann der Verband Streller, der mit drei Treffern die Torschützenliste der Super League anführt und in der Champions-League-Quali zwei Buden vorbereitet hat, überzeugen? Hitzfelds Plan, mit dem Langen in die Kampagne für die WM 2014 in Brasilien zu gehen, müsste ihm eigentlich schmeicheln.
Kann er sich ein Nati-Comeback tatsächlich vorstellen? «Nein, das schliesse ich aus», sagt er zu BLICK. Nachfrage: Warum? Streller führt die gleichen Gründe wie bei seinem Rücktritt an: «Ich bin zweifacher Familienvater und ohnehin schon viel unterwegs. Ich bin nicht mehr der Jüngste und muss auf meinen Körper hören. Und es ist viel passiert in den letzten Jahren. Ich habe mir bei meinem Rücktritt schon was überlegt. Es wäre nicht konsequent, wenn ich jetzt zurückkehren würde. Und ich muss sagen: Seitdem passt es für mich. So, wie es jetzt ist, ist es perfekt.»
Dann sagt der FCB-Knipser: «Ich war immer stolz, für mein Land zu spielen, und werde immer ein grosser Fan der Nati bleiben. Ich wünsche Ottmar Hitzfeld und den Jungs alles Gute für die Kampagne.»
Eine Kampagne, welche die Schweiz wohl ohne Streller überstehen muss. Dafür vielleicht mit Albert Bunjaku, der sich selbst ins Gespräch bringt: «Ich will zurück in die Nati.» Auch über die 2. Bundesliga sei das möglich. In seinem zweiten Match für Kaiserslautern traf Prinz Albert gleich doppelt.
Kroatien – Schweiz:
Heute um 20.15 Uhr im Live-Ticker auf Blick.ch und auf SF2
Slowenien – Schweiz 7.09.2012
Schweiz – Albanien 11.09.2012
Schweiz – Norwegen 12.10.2012
Island – Schweiz 16.10.2012
Schweiz – Zypern 23.03.2013
Zypern – Schweiz 8.06.2013
Schweiz – Island 6.09.2013
Norwegen – Schweiz 10.09.2013
Albanien – Schweiz 11.10.2013
Schweiz – Slowenien 15.10.2013
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