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Gar nicht einfach, etwas über die U17-Stürmer Haris Seferovic und Ben Khalifa zu sagen. Ich meine, diese Jungs sind Weltmeister. WELTMEISTER! Ich war das nie. Als ich 17 war, kickte ich in der 5. Liga bei Semine.
Erreicht haben sie dies dank ihrer beeindruckenden Persönlichkeit. Ich habe oft die Attitüde von Schweizer Teams kritisiert. Meistens zu Recht. Die U17 hat aufgezeigt, was mit der richtigen Einstellung alles möglich ist. Die Schweizer Teams in der Europa und Champions League verfügen über ähnliche technische Qualität. Aber nicht über dieselbe Attitüde. Wenn auch sie immer 150 Prozent gäben, würde für sie viel mehr drinliegen.
Und doch: Für einen Stammplatz in der Super League ist es zu früh. Der Enthusiasmus und das technische Können der Jungs wiegen die physischen Defizite und die mangelnde Routine niemals auf. Wenn die Weltmeister nun die Erwartung eines Stammplatzes hegen, so sind sie auf dem Holzweg.
Teileinsätze hingegen soll man ihnen unbedingt gewähren. Und die Klubs müssen sie in die erste Mannschaft integrieren. Sforza hat das mit den vier GC-Weltmeistern bereits gemacht. Ich kann da nur sagen: Bravo, Ciri!
Wenn sich die Jungs normal entwickeln, können sie den Sprung zum Stammspieler mit 19 schaffen. Das ist realistisch und wäre immer noch früh genug. Auch für die ganz grosse Karriere.
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Kubilay Türkyilmaz. (BLICK-Sport)