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Almen Abdi hat zu seiner Unbeschwertheit zurückgefunden. (Toto Marti)
Ein unebener Rasen als Trainingsplatz. Morgen ein Stadion mit Platz für 10 000 heissblütige moldawische Fans. Ein Spiel, bei dem die Schweiz nur verlieren kann, weil ein Sieg selbstverständlich scheint. Vergleichbar mit dem Spiel gegen Fussball-Zwerg Luxemburg im Herbst, das 1:2 verloren ging.
Keine einfache Aufgabe für unsere Nati-Stars. Mentale Stärke ist gefragt. Einige holen sich die durch professionelle Hilfe. So zum Beispiel Gökhan Inler (24). Der Mittelfeldspieler von Udinese hat «die Hilfe ein, zwei Mal in Anspruch genommen». Mehr will er dazu nicht sagen. Noch immer gehört Mental-Training unter vielen Fussballern zum Tabuthema. Konkreter wird da Almen Abdi (22). Der FCZ-Star sagt offen: «Ich war in einem Formtief in der Rückrunde. Seit ein paar Wochen arbeite ich nun mit einem Mental-Trainer zusammen. Er hat mich aus der Krise geholt.»
Wie hat er das konkret gemacht? «Wir haben meine Körpersprache auf und neben dem Feld analysiert. Das heisst: Ich soll mich mit aufrechtem Gang zeigen. Ich musste lernen, die negativen Gedanken weit weg zu schieben. An meine Stärken zu denken.»
Inler wie auch Abdi sind beim Spielervermittler Dino Lamberti unter Vertrag. Dieser bietet seinen Spielern diese Dienstleistung an. Lamberti: «Ja, wir arbeiten mit einem Mental-Trainer zusammen. Er ist so um die 60 Jahre alt, will aber nicht in die Medien. Die Idee kam uns vor zwei Jahren. Wir haben damals ein Casting mit mehreren Mental-Coaches gemacht und uns dann für ihn entschieden.»
Weitere Klienten von Lamberti wie Raffael (Hertha BSC), Beg Ferati (FC Basel) und Josip Colina (GC) gehen auch zum Mental-Trainer, der in Deutschland wohnt. Er empfängt die Spieler bei sich und steht mit ihnen per Telefon oder SMS in Kontakt. Lamberti ist überzeugt, dass diese Dienstleistung hilft: «Fussball passiert im Kopf.»
Hinweis: Den ausführlichen Artikel lesen Sie im BLICK!
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Gökhan Inler war «ein, zwei Mal» beim Mental-Coach. (Toto Marti)