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Luxemburg feierte im Party-Bus

«Habt Ihr genug Bier im Bus?», fragte BLICK Mittwoch um 23.35 Uhr Luxemburgs Captain Jeff Strasser (33) am Handy. Antwort: «Wenn nicht, dann halten wir unterwegs an!»

Von Andreas Böni | Aktualisiert um 10:18 | 12.09.2008
Zu diesem Zeitpunkt, knapp 90 Minuten nach dem Spiel, befanden sich die Luxemburger auf der sechsstündigen Heimfahrt mit ihrem Car. Strasser, der ehemalige Bundesliga-Profi von Kaiserslautern und Gladbach war kaum zu verstehen, so laut sangen seine Mitspieler.

Eine Riesen-Party im Bus der Luxemburger!

«Mario Mutsch von Aarau und ich sind die einzigen Profis in dieser Mannschaft», erzählt Strasser. «Alle anderen sind Amateure.»

Amateure, die unsere hochbezahlten Profis wegfegten.
Strasser, heute beim französischen Zweitligisten Metz unter Vertrag, überglücklich: «Von zehn Spielen gewinnt die Schweiz normalerweise zehn. Aber so ist Fussball. Ich bin sicher, die Schweiz wird sich trotzdem für die WM qualifizieren.»

Gygax und Strasser

Daniel Gygax, vergangene Saison Mitspieler von Strasser, versuchte den Torschützen zum 1:0 auch schon zu erreichen. «Ein super Typ», sagt Strasser. «Ich hoffe für ihn, dass er bald wieder in der Nationalmannschaft spielt.»

Strasser war beim 2:1 der Luxemburger jener Leader, der der Schweiz fehlte. Er trieb seine Mannschaft immer wieder an, gab Befehle, hielt den Laden zusammen. Und lüftete dann gegenüber BLICK noch ein Geheimnis: Er stand im Sommer vor einem Wechsel in die Super League.

Strasser zu Vaduz?

Strasser: «Ich hatte Kontakt zum FC Vaduz. Dann hat mich Metz aber nicht gehen lassen.» Aber wer weiss, vielleicht klappe der Wechsel ja im Winter noch.
Ein Gewinn für unsere Liga wäre der Routinier definitiv.
Jeff Strasser, der Captain der Luxemburger, ist partytauglich. (Keystone)
Jeff Strasser, der Captain der Luxemburger, ist partytauglich. (Keystone)
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