KV-Abschluss statt Chelsea-Vertrag Nati-Juwel Grgic steht vor U21-Debüt

Am Donnerstag spielt die U21 gegen Russland. Zum ersten Mal mit dabei: Stuttgart-Söldner Anto Grgic (19).

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Es gibt junge Talente, die würden für einen Chelsea-Vertrag auf die Insel schwimmen. Und es gibt Typen wie Anto Grgic (19). Die lassen den millionenschweren Top-Klub aus London einfach abblitzen.

Im Sommer 2011 wird der damalige FCZ-Junior an die Stamford Bridge eingeladen, er trifft den damaligen Coach Andre Villas-Boas, die Verantwortlichen der Blues legen ihm einen unterschriftsreifen Vertrag auf den Tisch. Doch Grgic und seine Familie lehnen ab. «Es war noch zu früh für mich, ich wollte erst noch meine kaufmännische Lehre abschliessen und beim FCZ in der ersten Mannschaft spielen.»

Beide Ziele hat Grgic erreicht. Im August 2015 debütiert der zentrale Mittelfeldspieler im Derby gegen GC, im ersten Profijahr absolviert das Top-Talent 30 Einsätze für die Stadtzürcher, steht beim Cupsieg 70 Minuten auf dem Rasen. Auch wenn der Klub am Ende der Saison abstiegt, Grgic hinterlässt mehr als nur eine Visitenkarte.

Der VfB Stuttgart wird auf den Rechtsfuss aufmerksam, vor ein paar Monaten unterschreibt er einen Vertrag bis 2020. Obwohl Stuttgart zum Zeitpunkt der Unterschrift schon zweitklassig ist, zögert Grgic keine Sekunde. «Stuttgart ist ein Bundesliga-Klub!» Dass er in der laufenden Saison erst zwei von möglichen zwölf Einsätzen für die Schwaben absolviert hat, beunruhigt ihn nicht. «Ich bin noch jung», so Grgic. 

Erst 19 Jahre alt ist der Mann aus Schlieren (ZH), trotzdem steht er am Donnerstag im Freundschaftsspiel gegen Russland vor seinem Debüt in der U21-Nati. «Es ist eine Riesenehre für die Schweiz zu spielen», so der schweizerisch-kroatische Doppelbüger. Daran, dass er auch für das Land seiner Eltern auflaufen könnte, hat Grgic noch keinen Gedanken verschwendet: «Das kam bislang nie in Frage.» 

So wenig wie damals ein Wechsel zum FC Chelsea

Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016

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3 Kommentare
  • drafi  schweizer aus berg
    10.11.2016
    sollte dem denn so sein dass er nie einen Gedanken an die Kroatische Nati verschwendet hat, ja dann Freuen wir uns wenn er irgend in naher Zukunft für die Schweizer A Nati aufläuft, es könnte auch für andere ein Zeichen sein Stolz auf die Schweiz zu sein, schliesslich leben und Verdienen sie mit ihren Familien ihren Lebensunterhalt in der Schweiz, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ach ja, und Fussballerisch werden sie ja auf unsere Kosten ausgebildet
  • Carly  Pfitzner 09.11.2016
    Schüchterne Frage: Wie spricht man diesen typischen Emmentaler Familienname aus! Ich frage nur darum, weil ich meinen spanischen Freunden unsere Nati etwas näher erklären möchte und da mit der Aussprache der meisten Namen so meine Schwierigkeiten habe......
  • Anton  Meise aus Bern
    09.11.2016
    In der Überlegung sich FÜR die Schweiz festzulegen und darauf "stolz" zu sein, wird sicher eine Rolle gespielt haben, ob er sich langfristig gegen Kovacic, Coric, Brozovic, Rog und Halilovic (um einige zu nennen) hätte durchsetzen können, ohne König Modric und Rakitic zu vergessen. Aber klar, der Entscheid ist gut für die Nati! #WelcomeAnto