Blick-Sportchef Felix Bingesser zur Zusammenarbeit von Ringier und Ottmar Hitzfeld.
Wenn es ein Fussball-Paradies gibt, dann heisst es Brasilien. Ins Paradies an die WM 2014 wollen alle. Auch Ottmar Hitzfeld und das Schweizer Nationalteam. Und mit ihnen die Fans.
Die «Mission Zuckerhut» startet am nächsten Freitag in Slowenien. Es ist eine «Mission possible». Kurz vor dem Start unterschreibt der Nationaltrainer einen Kooperationsvertrag mit dem Medienunternehmen Ringier, das auch den BLICK herausgibt.
Ringier rückt näher an Hitzfeld. Und Hitzfeld rückt näher an Ringier. Diese Zusammenarbeit ist ein Vertrauensbeweis in die Arbeit von Hitzfeld. Und ein Bekenntnis des Nationaltrainers zur wichtigsten Sport-Publikation im Land. Der Nationaltrainer wird für die BLICK-Leser auch seine eigenen Kolumnen schreiben.
Ottmar Hitzfeld ist eine sportliche Referenz. Und eine Persönlichkeit weit über den schnelllebigen sportlichen Erfolg hinaus. Sein Wort in Sachen Fussball hat in ganz Europa Gewicht. Die Zusammenarbeit von Ringier mit Hitzfeld ist eine strategische Partnerschaft. Und kein kurzfristiges, vom Erfolg abhängiges Geschäft.
Aber: Dieser Vertrag ist in keinster Weise ein Freipass für Hitzfeld. Der BLICK wird seine Arbeit und die Entwicklung im Nationalteam weiter gewohnt kritisch begleiten. Hitzfeld wird nicht in Watte gepackt. Und er weiss um die grosse Erwartungshaltung in dieser WMQualifikation. Er weiss auch, dass der BLICK im Misserfolg auch in Zukunft in der ersten Reihe der Kritiker steht.
Für diese Unabhängigkeit bürgt der Name BLICK seit 53 Jahren. Für diese Unabhängigkeit stehen auch die 44 Namen der Mitglieder der BLICK-Sportredaktion.
Daran, liebe Leserinnen und Leser, lassen wir uns messen. Trotz, oder gerade wegen dieser Kooperation mit dem Nationalcoach.
«Diese Zusammenarbeit ist ein Vertrauensbeweis in die Arbeit von Hitzfeld.»
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