Hitzfeld-Nachfolge: Jetzt auch Klinsi auf der Liste!

2008 war es Jürgen Klinsmann, der bei Bayern auf Legende Hitzfeld folgte. Wiederholt sich die Geschichte bei der Nati? Nicht ausgeschlossen!

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Klinsmann als Nati-Trainer – eine gute Idee?»

Wer wird nach der WM 2014 Schweizer Nati-Trainer? Die Spekulationen laufen nach dem Rücktritt von Ottmar Hitzfeld (64) und der Absage von Marcel Koller heiss.

Der neuste Name: Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann (49)! Der Name des Mannes, der Deutschland 2006 ein Sommermärchen bescherte, steht auf der Liste des Schweizerischen Fussball-Verbands.

Intern hat man über diese heisse Akte bereits diskutiert. Das ist professionell. Denn der US-Nationaltrainer ist nach der WM 2014 vertragslos. Sein Vertrag ist bis jetzt nicht verlängert worden. Und er wäre für Sondierungsgespräche bald greifbar: Am 19. November spielt er mit den USA in Wien gegen Österreich. Gegen Marcel Koller ...

Klar ist: Klinsmann ist ein teurer Mann. Derzeit verdient er 2,5 Millionen Franken pro Jahr. Und falls die USA an der WM in Brasilien erfolgreich sind, kann der Bäckerssohn bis zu zehn Millionen Franken ­Bonus einstreichen!

Klinsis Schweizer Anwalt redet nicht über Klienten

Und immer wenn Klinsi pokert, ist ein Schweizer mittendrin: Andy Gross. Der Berner Anwalt betreut ihn seit Jahren. Auf Anfrage gibt er sich verschlossen: «Ich bin Anwalt von Beruf und halte gewisse Grundsätze meines Standes hoch. Zum Beispiel, nicht über meine Klienten zu reden.»

Klar ist: Der Job in der Schweiz ist derzeit so attraktiv, dass man komplexlos auch mit grossen Namen verhandeln kann. Neben Klinsi stehen weiter der arbeitslose Christian Gross (59) oder der in Hamburg entlassene Thorsten Fink (46) auf der Liste. Wie U21-Coach Pierluigi Tami (52).

Und zwei eingebürgerte Schweizer: Der Schweiz-Kroate Vladimir Petkovic (50) und der Italo-Schweizer Roberto Di Matteo (43). Petkovic ist bis zum Sommer bei Lazio unter Vertrag. Wie italienische Medien berichten, könnte Ex-Lazio-Spieler Di Matteo bei den Römern Petkovic beerben.

Verrücktes Trainer-Karussell! Einer sitzt wohl nicht mehr drauf: Lucien Favre (56) hat einmal mehr bekräftigt, nicht Nati-Trainer werden zu wollen.

Der «Bild»-Zeitung sagt er: «Da stehst du nur sechs Tage im Monat auf dem Platz. Ich arbeite lieber täglich in Gladbach daran, dass wir nach oben kommen. Wir haben aus einer Konter- eine Ballbesitzmannschaft gemacht. Jetzt arbeiten wir an mehr Dominanz und Torchancen.»

Beliebteste Kommentare

  • Thadäus  Moser
    klassisch, Gross und Fink als grosse Namen zu betiteln. Welch ein Unsinn.
  • Pete  Schwarzenegger
    Immer noch besser als Gross. Ich hoffe, er verschwindet bald von Liste. Den Beton-Fussball wollen wir nun wirklich nicht mehr...

Alle Kommentare (75)

  • Gil-Dominique  Matthey , Stuttgart , via Facebook
    Nehmt doch einfach mich, ich habe zwar keine Ahnung von Fußball, davon aber jede Menge. Und ach ja, ich würde es zum halben Preis machen als bisher, wäre dann immer noch sehr gut bezahlt um Diven zu hüten.
  • Heinz  Nütteler
    Andy Egli, das ist der Mann, den wir brauchen. Wieso schnallt dies der Verband nicht?
  • Heiner  Boerlin , Kaiseraugst
    Es wär so schön gewesen. Wenn Koller doch nur zugesagt hätte. Oder Favre! Aber jetzt - Chaos pur! Ein schneller Entscheid wäre goldrichtig. Genau das müsste der SFV unbedingt vermeiden: Dass nun immer abenteuerlichere Namen auftauchen. Gross, der Betonkopf. Klinsi, der selbsternannte Messias mit seinen Sekten-Guru-ähnlichen, abgehobenen Methoden! Suter, Messias Nr 2. Oh nein! Quo vadis? Warum nicht Michel Pont? Er ist ein Insider der die Nati aus dem "ff" kennt und weiss worauf es ankommt.
  • Simon  Nyffeler , Lausanne , via Facebook
    Klinsi kommt allenfalls für ein Wintermärchen 2022 im Qatar in Frage.
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