Hitzfeld vor Kroatien-Test «Ich will dem jungen Team Spielpraxis geben»

Gegen Kroatien testet die Schweiz zum letzten Mal vor der WM-Quali. Dabei muss Hitzfeld auf Senderos und Derdiyok verzichten.

  • Publiziert: 14.08.2012
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Philippe Senderos wird der Nati beim Auftakt zur WM-Quali 2014 fehlen.

(Toto Marti)

Das Spiel gegen Kroatien ist der letzte Test vor der WM-Qualifikation. Nati-Captain Gökhan Inler: «Wir wollen gut abschneiden, damit wir gegen Slowenien und Albanien bereit sind. Dann muss jeder wissen, dass es zur Sache geht.» (siehe Video links)

Um einen möglichst erfolgreichen Start in Richtung Brasilien 2014 zu erwischen, will Nati-Coach Ottmar Hitzfeld seine junge Mannschaft weiter festigen: «Wir haben keine Neulinge im Aufgebot, weil ich der jungen Mannschaft die Gelegenheit geben möchte, Spielpraxis zu sammeln.»

Kroatien sieht Hitzfeld als Gradmesser und gute Vorbereitung im Hinblick auf die Partien im September: «Generell geht es darum, den Formstand der Mannschaft und der einzelnen Spieler zu überprüfen.» (siehe Video links)

Während sich die Schweizer Nati in Split auf den Test gegen Kroatien vorbereitet, müht sich der am Fuss verletzte Philippe Senderos in der Reha ab. Jetzt steht fest: Der designierte Abwehrboss wird dem Team auch beim Start in die Quali zur WM 2014 fehlen. Die Spiele gegen Slowenien und Albanien (7./11. September) kommen zu früh.

Nati-Coach Ottmar Hitzfeld nimmt die Hiobsbotschaft mit Galgenhumor: «Er kann im Schwimmbecken sogar schon Laufübungen machen.» Hitzfeld ist in regem Kontakt mit dem Fulham-Spieler. «Aber es müsste schon ein medizinisches Wunder passieren.»

Wegen muskulärer Probleme musste Eren Derdiyok den Test absagen. An seiner Stelle wird am Mittwoch Admir Mehmedi als Stürmer in der Startformation stehen. Hitzfeld zu seiner Wahl: «Er hat schon gegen Argentinien eine gute Partie gezeigt. Zwar hat er zuletzt in Kiew nicht oft gespielt, dafür stand er bei Olympia regelmässig im Einsatz.» (M. K./sme/ivr)

Beliebteste Kommentare

  • Stefan  Bucheli , Luzern
    Wieso eigentlich immer Mehmedi. In Kiew Reservist und an Olympia ein Totalausfall. Ich würde eher Bunjaku reaktivieren. Doppelpack am letzten Wochenende und Kapitän bei Kaiserslautern. Er wäre sicher selbstbewusst.
  • John  Doe , London
    Dafür stand er in Olympia auch regelmässig "neben den Schuhen".

Alle Kommentare (15)

  • Agron   Abrashi , Schwanden
    Wie wäre mal mit Amir Abrashi im Mittelfeld. Er spielt seit langem bei
    U-21 und nach Verletzung ist er wieder fit. Er war unter 35 Nachwuchsspieler für A-Nati nominiert. Manche Fussbaler in der Nati sind überbewertet. Man soll jedem eine Chance geben.
    • 15.08.2012
    • 4
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  • Domenico  Mariani , Buriram
    Die ach so gut integrierten Secondos von den Wirtschaftsfluechtlingen werden in den unbezahlten Ueberstunden bei der Nati garantiert keine Stricke zerreissen. Einige werden fehlende Spielpraxis und die sind in der Nati! angeben andere wie Shakiri die harte Vorbereitung bei ihrem Broetchengeber. Wie lobe ich mir die Zeit der guten Spiele mit schlechtem Resultat, aber echten aufopferungswilligen Schweizern.
    • 15.08.2012
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  •   Werner Weber , Luzern
    Stars raus. Fussballer aus der Super League rein, das bringt de Schweizer Fussball weiter.
    • 14.08.2012
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  • Fabio  Hasler
    Mal schaun ob es die Jungen mehr bringen wie die Alten. Aber ein viel höheres Niveau wie jetzt kann man als Schweizer einfach nicht erwarten. Wer wirklich mal eine Topjungmannschaft sehen will, sollte sich das Spiel der Deutschen U21 von heute gegen Argentinien ansehen 6:1 für Deutschland. Teilweise weltklasse.
    • 14.08.2012
    • 3
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  • Heinz  Schweizer
    Die Absenz von Senderos ist keine Schwächung.
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