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Blick: Warum wird der FC Basel wieder Meister?
Benjamin Huggel: Wir haben zuletzt wieder unsere Qualitäten gezeigt und eine kleine Serie gestartet. Man merkt uns an, dass wir den unbedingten Glauben an den Sieg haben – bis zuletzt. Damit kann man das Glück auch erzwingen. Und dieser Wille könnte am Ende entscheidend sein.
Sehen die FCB-Fans jetzt jede Woche so tollen Fussball wie gegen Vaduz?
Wir würden es auch besser finden, wenn wir jede Woche spielerisch total überzeugen und jeden Gegner an die Wand spielen würden. Aber das geht nicht immer, auch weil sich viele Teams gegen uns hinten reinstellen.
So wird es auch mit der Nati gegen Moldawien sein. Droht da ein zweites Luxemburg?
Ganz klar, nein! Das war ein einmaliger Ausrutscher.
Was macht Sie so sicher?
Luxemburg war lehrreich. Wir werden sicher keinen mehr unterschätzen. Wir wissen, was wir zu tun haben.
Nämlich?
Der Trainer hats gesagt: Wir sind einfach nicht so stark, dass gegen irgendeinen Gegner weniger als hundert Prozent reichen würden. Das müssen wir verinnerlichen und von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas geben. Wir haben jetzt die Chance mit zwei Siegen gegen Moldawien einen extrem grossen Schritt zu machen.
Was würde die WM-Qualifikation für Sie bedeuten?
Es wäre ein grossartiger Abschluss meiner internationalen Karriere.
Das heisst, nach der WM ist für Sie Schluss?
Ja, das habe ich für mich schon beschlossen. Die WM wäre das letzte Turnier für mich. Ich werde nicht jünger und die Doppelbelastung Klub und Nati merkt man im Alter immer mehr.
Für Ottmar Hitzfeld sind Sie im defensiven Mittelfeld gesetzt. Was bedeutet Ihnen das?
Es erfüllt mich mit Stolz, wenn ein Trainer wie er so etwas sagt. Es zeigt mir, dass sich meine Arbeit gelohnt hat. Es ist eine Wertschätzung, die ich nicht immer bekommen habe. Und von daher eine grosse Genugtuung.
Auch beim FCB sind Sie unumstrittener Stammspieler. Viele Ihrer Nati-Kollegen sitzen in ihren Klubs nur auf der Ersatzbank. Ist das ein Problem?
Natürlich muss es für jeden das Ziel sein, im Klub zu spielen. Aber gerade im Ausland ist das oft schwierig. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.
Das ganze Interview lesen Sie im Blick.
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Im Höhenflug: Benjamin Huggel ist in der Nati und beim FCB gesetzt. (Kathi Bettels)