Hitzfeld steht schon wieder auf dem Trainings-Platz

  • Publiziert: 11.10.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

FREIENBACH - Die Schweizer Nationalmannschaft trainiert bereits wieder. Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld plant schon das Spiel gegen Israel und übt Kritik.

Die Schweizer Nati trainiert heute Nachmittag bereits wieder in Freienbach/SZ – jedenfalls die Ersatzspieler. Nati-Coach Ottmar Hitzfeld will vor dem Schicksalsspiel gegen Israel am Mittwoch in Basel nichts versäumen. Denn: Es ist gut möglich, dass es in der Startformation der Schweizer Änderungen gegenüber dem Luxemburg-Spiel geben wird. «Einen oder zwei wird es geben», sagt Hitzfeld zu SonntagsBlick, ohne sich weiter in die Karten blicken zu lassen.

Hitzfeld übt Kritik

Hitzfeld war mit der Leistung der Nati trotz des 3:0-Sieges nicht ganz zufrieden: Er habe sich «ein wenig aufgeregt. Wir wollten nach dem 3:0 zur Pause etwas fürs Torverhältnis tun. Luxemburg hat sich aber nach dem Rückstand nie aufgegeben. Nach der Pause hatten wir vier Chancen. Frei, Nkufo, Huggel und Derdiyok hätten daraus zwei Tore machen müssen.»

Was passiert am Mittwoch gegen Israel mit Senderos, wenn der gestern gesperrte Stéphane Grichting wieder zur Verfügung steht?

Hitzfeld : «Ich freue mich über jedes Problem. Ich muss jetzt zuerst schauen, wie Senderos das Spiel verkraftet hat.» Wie war der Coach mit der Rückkehr von Johan Vonlanthen zufrieden? «Es war nicht einfach für unsere Offensiv-Leute. Die Luxemburger haben sich tapfer geschlagen. Immerhin hat Johan den Freistoss herausgeholt, der dann zum ersten Tor führte.» (M.K./A.B./ds/keu)