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Hitzfeld sagt unmissverständlich: «Philippe Senderos spielt.» Da Stéphane Grichting nach der Gelb-Sperre zurückkehrt, muss Steve von Bergen auf die Bank. Wie wohl auch Johan Vonlanthen, der im Vergleich zum 3:0 in Luxemburg durch Marco Padalino ersetzt wird.
Ist der Gedanke, dass ein Punkt reicht, nicht gefährlich? Hitzfeld: «Zu Beginn der Partie ist das kein Problem. Da wollen wir das Spiel für uns entscheiden. Denn in einer hektischen Schlussphase kann alles passieren. Das haben wir beim 2:2 in Israel erlebt.» Die Schweiz führte 2:0.
So wird er wieder seinen beigen Glücksmantel tragen. Dessen Bilanz: drei Spiele, sieben Punkte.
So wird auf der Fahrt der Nati-Spieler vom «Swissôtel» ins vier Kilometer entfernte Stadion wieder die Glücks-CD laufen. Darauf der Song «Whatever You Want» (Was immer du willst) von Status Quo. Kurios an der Glücks-CD: Das erste Mal lief sie vor dem Griechenland-Spiel – die Schweiz gewann 2:0. In Lettland war der CD-Player im Bus kaputt – es gab nur ein 2:2. In Luxemburg klappte wieder alles – 3:0-Sieg.
Auch den Tagesablauf ändert Hitzfeld im Vergleich zum Griechenland-Spiel nur wenig. Die Spieler müssen eine halbe Stunde eher als gewohnt raus, da das Spiel 30 Minuten früher stattfindet. Um acht Uhr morgens ist Aufstehen angesagt.
Um 10 Uhr Videositzung. Um 12 Uhr erste leichte Mahlzeit mit Fleisch, Nudeln, Salat. Dann bis 15.45 Uhr Bettruhe. Um 16 Uhr wieder Essen: Pasta. 17.30 Uhr Mannschaftssitzung. 18.30 Uhr Abfahrt ins Stadion. 20 Uhr: Israel schlagen!
Danach soll die mögliche WM-Qualifikation nur im «Swissôtel» gefeiert werden. Die Spieler müssten ja am Samstag wieder ran, hiess es beim Verband. Eine kleine Feier im Hotel – wers glaubt, wird selig.
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Ottmar Hitzfeld. Bringt uns sein Mantel an die WM? (Toto Marti)