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Ottmar Hitzfeld an der Medienkonferenz. (Keystone)
Der Super-GAU gegen die Studenten, Schüler und Büro-Angestellten aus Luxemburg ist noch lange nicht verdaut.
Kein Wunder: Es war auf heimischen Boden schlichtweg die grösste Pleite aller Zeiten.
Im August 1996 sorgte die Nati unter Rolf Fringer auswärts mit dem 0:1-«Debaku» gegen Aserbaidschan für die vermeintlich grösste Blamage aller Zeiten.
Diese Last darf der Österreicher Fringer nun an den Deutschen Hitzfeld weitergeben. Denn: Mit der desaströsen 1:2-Niederlage gegen Luxemburg erreicht unsere Nati neue Dimensionen punkto Peinlichkeiten.
Hitzfeld zeigte sich heute in der kurzfristig einberufenen Medienkonferenz in Riehen während dreissig Minuten kämpferisch: «Diese Niederlage gehört zwar zu einer der schlimmsten Niederlagen in meiner Karriere. Ich gehe aber von einem einmaligen Ausrutscher aus».
Hitzfeld will besonders die psychischen Probleme einiger Kicker anpacken. Damit meinte er Spieler wie Ludovic Magnin und Tranquillo Barnetta, die in ihrem Verein momentan keinen Fuss vor den anderen bringen und auch in der Nati versagen. Gegen Luxemburg musste Magnin sogar Pfiffe von den eigenen Fans ertragen. (raf)
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Hitzfeld gibt noch nicht auf. (Toto Marti.)