Zauberzwerg Xherdan Shaqiri feiert heute im Nati-Camp seinen 21. Geburtstag. BLICK überrascht den Bayern-Star mit einem Kuchen.
«Ich habe schon bessere Kuchen gesehen», sagt Shaq beim Foto-Termin und lächelt schelmisch.
Wer macht bessere Kuchen als ein Konditor?
Xherdan Shaqiri: Meine Mutter. Zu Hause gab es zu meinem Geburtstag immer einen selbstgemachten Erdbeerkuchen. Und der hatte stets echte Erdbeeren drauf…
Wann waren Sie an Ihrem Geburtstag zuletzt zu Hause?
Oh, schon lange nicht mehr. Seit 2010 bin ich eigentlich immer bei der Nati.
Was wünschen Sie sich?
Dass ich am Mittwoch heil aufstehe und gesund bleibe…
…und ein erstes Tor im Dress von Bayern München?
…ja, ich warte nur darauf, dass es endlich einschlägt.
Was war das schönste Geburtstagsgeschenk, das Sie in Ihrem Leben bisher erhielten?
Ein Trikot von Ronaldo.
Von Real?
Nein, vom dicken Ronaldo. Ein brasilianisches Nati-Trikot. Das war 1998 nach der WM.
Brasilien 2014 heisst das Ziel dieser WM-Ausscheidung. Wie sehen Sie die Chancen im Spiel vom Freitag gegen Norwegen?
Wir spielen zu Hause, wollen die drei Punkte. Und mit neun Punkten aus drei Spielen würde es dann wirklich gut aussehen. Aber wir dürfen die Norweger nicht unterschätzen. Sie sind Mitfavorit in unserer Gruppe. Auch wenn sie das erste Spiel gegen Island verloren haben.
Wie lebt es sich als Superstar beim FC Bayern München?
Der Ausdruck Superstar ist ein wenig übertrieben. Klar, Bayern ist wirklich ein Top-Klub, da ist im Vergleich vieles anders. Die Schweizer Medien sehen mich vielleicht als Star. Aber in München sind im Moment Spieler wie Ribéry, Robben, Neuer und Gomez die Stars.
Aber Sie sollen der Liebling der Fans sein…
Das weiss ich nicht, da müssen Sie die Fans fragen.
Wie viele Autogramme schreiben Sie an der Münchner Säbener Strasse täglich?
Uh, weiss ich nicht. Im Sommer kamen mal zu einem Training 4000 Fans. Da gab es dann ganz schön viel Arbeit.
Hätten Sie erwartet, dass Sie bei Bayern in fast jedem Spiel eingesetzt werden?
Ich hatte es erhofft. Die Medien aber hatten es wohl so nicht erwartet. Ich komme momentan viel zum Einsatz, weil einige Spieler bei uns immer wieder angeschlagen sind. Ausser in einem Spiel war ich bisher immer mit dabei.
Bayern-Boss Uli Hoeness sagte im «Spiegel»: «Xherdan kann links wie rechts schiessen, flanken, dribbeln, sich mit dem Ball auf engstem Raum drehen und bum, bum, ist er weg. So ist er eine echte Alternative in jedem taktischen System.»
Schön zu hören. Doch ich weiss, wie schnell es auch bergab gehen kann. Ich muss mich täglich mit grosser Konkurrenz messen.
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