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Lässt Benaglio das EM-Quali-Spiel gegen England vom Dienstag sausen? Falls ja, tut er es seiner Frau Nadin zuliebe und weil es sich für einen werdenden Vater so gehört?
Beides wäre kein stichhaltiges Argument. Für einen Profisportler gelten selbst in der Liebe und bei der Familienplanung andere Regeln. Eine Frau, die ihr Herz einem Sportler schenkt, muss gewisse Umstände akzeptieren.
Von einem Sportstar kann nicht verlangt werden, dass er für eine Geburt alles stehen und liegen lässt. Schliesslich hat Benaglio auch eine Verantwortung seinem Team gegenüber.
Also muss der Nachwuchs entweder ohne Unterstützung des Mannes zur Welt gebracht oder perfekt getimt werden.
Tennis-Star Roger Federer hats vorgemacht. Seine Zwillinge kamen zwischen Wimbledon und den US Open zur Welt. Springreit-Europameister Daniel Etter plante die Geburt seines Sohnes gut, der Kaiserschnitt wurde zwischen zwei Turnieren angesetzt.
Für Benaglio hiesse das beim nächsten Wunschkind: Nur noch Frühlingssex, damit der Geburtstermin auf die Fussballpause im Januar fällt.
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Nicole Vandenbrouck – Reporterin BLICK-Gruppe. (Benjamin Soland)