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Erstmals nach seinem EM-Out stellte sich Alex Frei an der Medienkonferenz in Feusisberg der Öffentlichkeit. «Zuerst einmal möchte ich mich bei der Mannschaft, dem Schweizerischen Fussballverband und meinem Verein Borussia Dortmund bekanken. Sie haben alle grosse Solidariät gezeigt», sagte Frei, der ein Shirt mit der Aufschrift «Wir sind Schweiz» trug.
Frei zum Zusammenprall mit Tschechiens Grygera in der 42. Minute: «Ich habe sofort gespürt, dass etwas nicht gut ist. Ich hörte das Knacken meines Bandes und wusste vom ersten Moment an, dass es vorbei ist».
Kollegen, Freundin und die Familie hätten seine Tränen getrocknet. Zudem habe er auch Glück im Unglück gehabt. «Die Verletzung hätte schlimmer sein können».
Frei melancholisch: «Ein Traum ist für mich geplatzt. Unser Team und die Nation haben einen Traum. Dieser Traum muss weitergehen. Manchmal fällt man hin im Leben, man kann liegen bleiben oder kämpfen und wieder aufstehen. Und Champions stehen wieder auf.»
Für den Captain war von Beginn weg klar, dass er bei der Nati bleiben und seine Kollegen mit Tipps versorgen werde. «Aber keine Angst, Köbi bleibt Nati-Trainer», witzelte Frei.
Am Mittwoch gegen die Türken wird Marco Streller, der seit einigen Tagen Probleme mit der Leiste hat, wohl erneut dabei sein. «Wir haben Ultraschall-Untersuchen gemacht. Seine Verletzung wird weiter konservativ behandelt. Es schaut gut aus», sagte Nati-Doc Rudolf Roder.
Auch Valon Behrami (Verhärtung an der Oberschenkelmuskulatur) wird am Mittwoch mit grösster Wahrscheinlichkeit auflaufen können. «Wir wissen, dass es nach der Niederlage gegen Tschechien sehr schwierig werden wird. Aber wir sind stark», sagte Frei. (zbi)