Er liebte Kaffee und Zigaretten Färöer-Trainer Olsen spielte einst beim FCB

Die Ex-Natispieler Mario Cantaluppi und Dario Zuffi erinnern sich an ihre FCB-Zeit mit Lars Olsen, dem heutigen Färöer-Coach.

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Es war ein Basler Transfercoup. Nach dem Aufstieg in die NLA 1994 lotste der FCB Lars Olsen (heute 55) in die Schweiz. Der jetzige Färöer-Trainer wurde nur zwei Jahre zuvor als Dänemark-Captain sensationell Europameister.

Ein EM-Sieger beim Aufsteiger. Das hinterliess bei den damaligen FCB-Teamkollegen Eindruck. Mario Cantaluppi erinnert sich: «Er war Innenverteidiger, eine Riesen-Persönlichkeit. Auch fussballerisch hatte er noch einiges drauf, auch wenn er damals schon etwas ins Alter gekommen war. Er war immer noch in der dänischen Nati

Olsen war damals 33, Cantaluppi 20 und Stürmer Dario Zuffi 30 Jahre alt. Zuffi: «Er ist als grosse Nummer zu uns gekommen. Ein richtig guter Spieler. Weil wir aber keine so gute Mannschaft hatten, war es wohl etwas schwierig für ihn.»

Noch etwas blieb bei den Ex-Kollegen haften: Olsens Vorliebe für Koffein und Nikotin. Cantaluppi schildert, dass der Däne täglich unzählige Kaffees trank und sagt: «Er nahm sogar fürs Trainingslager seine eigene Kaffeemaschine mit.»

Etwas verblüffte Zuffi immer wieder. «Er war starker Raucher. Doch bei den Ausdauer­läufen war er trotzdem immer vorne dabei. Wir haben uns alle gefragt: Wie macht er das nur?», sagt der heutige U21-Trainer von Winterthur.

Olsen selber erinnert sich im SonntagsBlick: «Zu den Spielen gegen Zürich kamen 50'000 Fans, das vergesse ich nicht mehr.»

Weil er sich aber mehr Erfolg wünschte, verliess der Däne Basel nach eineinhalb Jahren wieder und liess seine Karriere bei Bröndby ausklingen. Nun kehrt er morgen als Trainer in die Schweiz zurück.

Publiziert am 12.11.2016 | Aktualisiert am 14.11.2016

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1 Kommentare
  • Peter  Keller aus Solothurn
    13.11.2016
    Ja, ja - Wir, der WeWe und PeKe, erinnern uns noch sehr gut an diese wunderschoenen Zeiten, wo der Weltklasseverein FC Basel 1893 in der Nati-B spielend (vergleicht mit dem heutigen FCZ und seinen Zahlen) vor 50000 Fans brillieren konnte. So viele Zuseher bekommen die Taeschligate-Versager nicht mal in einer ganzen Saison oder beim Letztmoos-Meeting zusammen. Richtig - schon im letzten Jahrhundert (1994) war dieser phaenomenale Club schon WELTKLASSE, doch der FC Zuerich spielt noch immer Nati B