Kämpfen konnten die Isländer schon immer. Neuerdings haben sie auch richtig gute Fussballspieler. Wie zum Beispiel die Nummer 10, Gylfi Sigurdsson (23).
In der Regenschlacht gegen Albanien am Freitagabend zeigt Gylfi Sigurdsson seine ganze Klasse: Mit einem herrlichen Freistoss trifft er zum 2:1-Sieg für die Isländer.
Auch beim 2:0-Heimsieg der Isländer im ersten Gruppenspiel gegen Norwegen führt Gylfi Regie. Er ist mitverantwortlich für den Höhenflug seines Teams.
Auf Platz zwei der Schweizer Gruppe E winkt dem vermeintlichen Underdog (in der Weltrangliste auf Platz 97) vielleicht sogar eine erstmalige Qualifikation für ein grosses Turnier.
Der heutige Star der Isländer ist gerade 20-jährig, als er mit dem Zweitligisten FC Reading im englischen Cup für Furore sorgt: 2009 erzielt er gegen Liverpool in der Nachspielzeit den Ausgleich. Reading setzt sich in der Verlängerung durch. Zwei Cuprunden später besorgt Sigurdsson den 3:2-Siegestreffer gegen West Bromwich.
Via Hoffenheim und Swansea landete Sigurdsson diese Saison bei Tottenham. Islands Nationaltrainer Lars Lagerbäck sagt: «Er bringt alle Voraussetzungen mit, um sich international durchzusetzen.»
Unsere Nati ist also gewarnt vor Islands Nummer 10. Morgen kommt es zum grossen Duell (20.30 Uhr, SF2). (M.A./wst)
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