Blick.ch hat 10 Gründe zusammengetragen, weshalb die Nati 2014 nach Brasilien an die WM reist.
1. Shaqi-Xhaka tanzen Samba: Gegen dieses Duo ist kein Kraut gewachsen. Dank Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka spielt die Nati Shaqi-Xhaka, unsere Version von Tiki Taka. Zauberzwerg Shaqiri an sich ist schon ein Grund, weshalb die Schweiz die WM-Quali erfolgreich bestreiten wird.
2. «Erinho» Derdiyok: Mit Eren Derdiyok haben wir einen Stürmer, der schöne Tore garantiert. Gegen Wolfsburg letzte Saison: Derdiyok nimmt einen 30-Meter-Pass direkt mit dem linken Fuss an, lupft mit rechts über Wölfe-Verteidiger Träsch, dreht sich um 180 Grad und schiesst mit einem Fallrückzieher am staunenden Benaglio vorbei zum 2:1-Zwischenstand. Jubelt ausgelassen oben ohne. Was für eine geile Szene! Danach gabs auf dem Schienbeinschoner den Schriftzug «Erinho».
3. Die neue Mischung machts: Der Umbruch in der neuen Nati ist bereits vollzogen – und es steht kein neuer an. Das Mannschaftsgefüge stimmt, die Gräben wie unter Frei zu den Secondos existieren nicht mehr. Das merkt man der Mannschaft nun auch in Ljubljana an. Mit dieser Stimmung muss es klappen.
4. Die spielstärkste Truppe: Auch wenn man die Gegner in der Quali-Gruppe nicht unterschätzen soll. Das Los-Glück meinte es gut mit den Schweizern. Die Top-Shots fehlen. So ist unsere Nati die spielstärkste Truppe in der Gruppe. Das hat sie mit berauschenden Offensiv-Leitungen gegen Deutschland und Kroatien bewiesen – und nebenher noch viel Selbstvertrauen getankt.
5. Individuell so gut wie nie: Shaqiri, Xhaka, Inler, Benaglio, Lichtsteiner etc. Die meiste Qualität in der Mannschaft aller Zeiten von der individuellen Klasse her. Es gibt mehrere Spieler, die den Karren aus dem Dreck ziehen können, wenn er denn dort feststecken sollte.
6. 1950 brillierten wir in Brasilien: An der WM 1950 zeigten die Schweizer schon, zu was sie am Zuckerhut fähig sind. Gegen Gastgeber Brasilien gab es ein legendäres 2:2, Mexiko besiegte man 2:1. Zwar reichte es nicht, die Gruppenphase zu überstehen, brilliert hat die Nati trotzdem.
7. An der Langstrasse gibt es ein riesiges Brasil-Fest: Die Schweiz und Brasilien, das passt zusammen. Wer dies nicht glaubt, der muss nur einmal abends in der Zürcher Langstrasse vorbeischauen. Auf das Brasil-Fest dort kann man sich heute schon freuen.
8. «Ottmerto» Hitzfeld: Für Ottmar Hitzfeld dürfte die WM in Brasilien das letzte grosse Ziel sein. Und «Ottmerto», wie sein Künstlername auf brasilianisch wäre (http://www.minimalsworld.net/BrazilName/brazilian.shtml), wird alles in das Projekt stecken. Unser Welttrainer wird die junge Truppe an die WM coachen.
9. Die Fans tanzen Samba: Die Unterstützung der Fans wird in dieser Kampagne gross sein wie nie. Die Männer hätten 2014 endlich die Ausrede, Brasilien zu bereisen und die schönen Frauen dort bestaunen zu können. Und an der Copa Cabana könnten sich unsere helvetischen Fans die schöne natürliche Bräune abholen.
10. Heiss auf Ernstkampf: Nach sechs Freundschaftsspielen gehts endlich wieder ums Eingemachte. «Die Spieler brennen darauf, dass es endlich losgeht. Nach den Freundschaftsspielen spürt man jetzt schon im Training, dass es ernst gilt», sagt Coach Hitzfeld.
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