Das meint BLICK Diese WM-Quali ist einfach der Hammer!

12 Punkte aus 4 Spielen in der WM-Quali – wir erleben grossartige Zeiten mit der Schweizer Nati, meint BLICK-Fussballchef Andreas Böni.

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06.09. 20.45
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07.10. 20.45
Ungarn2:3Schweiz
10.10. 20.45
Andorra1:2Schweiz
13.11. 18.00
Schweiz2:0Färöer
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Schweiz:Lettland
09.06. 20.45
Färöer:Schweiz
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Schweiz:Andorra
03.09. 20.45
Lettland:Schweiz
07.10. 20.45
Schweiz:Ungarn
10.10. 20.45
Portugal:Schweiz
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Okay, das war lange mau. Aber egal: Fahren wir zur WM, interessiert das so sehr wie wenn in Holland eine Tulpe umknickt. Denn 12 Punkte aus 4 Spielen – der Start in diese WM-Quali ist einfach nur der Hammer!

So lässt sich das Länderspiel-Jahr in drei Phasen unterteilen: Ein katastrophaler Start (Pleiten gegen Irland, Bosnien-Herzegowina und Belgien), als es zum Glück nicht zählte. Eine solide EM mit enttäuschendem Achtelfinal-Aus. Und grossartige Zeiten nun seit September, unter anderem mit einem 2:0 über Europameister Portugal.

Vladimir Petkovic hat die Hierarchie klug verändert, Captain Gökhan Inler zum passenden Zeitpunkt durch den richtigen Mann (Stephan Lichtsteiner) ersetzt. Er hat das System feinjustiert und ein gutes Näschen gehabt – wie etwa bei Eren Derdiyok.

Die grössten Fortschritte im Jahr 2016 machten Granit Xhaka, der unbestrittene Chef auf dem Platz. Blerim Dzemaili, der mit 30 endlich Stammspieler wurde. Fabian Schär, der in der Nati stets stark und dominant spielte.

Am 10.10.17 gehts dann beim letzten Quali-Spiel in Portugal wohl um alles. Einige Nati-Stars haben bis dahin Hausaufgaben: Lichtsteiner und Schär werden Juve beziehungsweise Hoffenheim fast sicher verlassen. Xhakas Ziel muss es sein, Cazorla oder Coquelin in der Arsenal-Stammelf zu verdrängen. Shaqiri sollte seine Muskelverletzungen in den Griff bekommen. Und es würde helfen, wenn Haris Seferovic in Frankfurt mehr Tore schiesst.

Denn es gibt auch drei positive Beispiele, wie es geht: Admir Mehmedi war bei Leverkusen kalt gestellt, kämpfte sich wieder rein und ist nun in Klub und Nati unersetzlich. Derdiyok erlitt einen Kreuzbandriss, spielte in der Anonymität bei Kasimpasa und ballerte sich nun via Galatasaray zurück. Bei Valentin Stocker warteten alle auf die Rückkehr von der Hertha-Bank zum FC Basel, nun sorgt er in Berlin wieder für Furore.

All das zeigt: In dieser Mannschaft steckt Charakter. Sie kann Portugal packen.

Publiziert am 13.11.2016 | Aktualisiert am 14.11.2016

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30 Kommentare
  • Reinhard  Horn 14.11.2016
    An Alle die hier immer nur am motzen sind: Warum schaut ihr den die Spiele, wenn die Mannschaft Euch nicht passt? Geht doch wandern oder Hornussen. Dort gibt es sicher keine Secondos die Ihr beleidigen könnt.
  • alfred  Ferner aus stansstad
    14.11.2016
    IMMER DIESES GEMOTZE !!! Typisch Schweiz , nie zufrieden !
    auch mit dem Trainer, was ist da alles geschrieben worden über sein Person (Herkunft) zu meinen es gebe nur Schweizer auf dieser Erde.
    zum Fussball, gewonnen ist gewonnen egal gegen wen und alles was danach kommt ist schlicht und einfach zu akzeptieren !
    ich sage , Ihr solltet x alle da draußen Stoltz sein , dass die kleine Schweiz überhaupt dabei ist .
  • Stephan  Doppler 14.11.2016
    4 Spiele 12 Punkte das ist ja schön.
    Aber 4:1 Tore gegen Andorra und die Färöer, das ist einfach ungenügend und könnte sich am Ende rächen Barrage.
    Wenn ich da an San Marino - Deutschland (0:8) denke, frage ich mich wieso die Schweiz nicht auch mal so eine Einstellung gegen einen sogenannten Underdog an den Tag legen kann.
    • C.  Küng aus Aeugstertal
      14.11.2016
      Die Schweiz hat in St. Gallen auch 7:0 gegen San Marino gewonnen in der letzten Quali-Phase für die EM. San Marino ist eben nicht Färöer und bei den Färöer hatten schon ganz andere Teams ihre liebe Mühe!!
    • Hannes  Dönni aus Sirnach
      14.11.2016
      Schon mitbekommen wie die Faroer bisher gespielt haben und was die sogenannten Kleinen an der WM leisteten? Zudem zählt zuerst die Direktbegegnung! Einfach einmal darüber freuen, dass wir so gut gestartet sind und nicht von Anfang an um die Teilnahme bibbern müssen.
  • drafi  schweizer aus berg
    14.11.2016
    ohne Motzer geht es nie, ob es jetzt gegen die Färöer oder Portugal ist, es hat immer einige die das Haar in der Suppe suchen, warum sich nicht einfach Freuen, abwarten was im neuen Jahr kommt, und wenn wir dann, ja wenn !! die Ungarn nochmals und gegen die Portugiesen ein Unentschieden holen, ja, dann Jubeln plötzlich alle Motzer mit, das jetzt Geniessen, und auf das kommende warten, warum geht das in der Schweiz nicht, echte Fans Freuen sich über jeden Sieg, andere können das nur wir nicht !!
    • Anton  Stutz 14.11.2016
      "die Ungarn nochmals und gegen die Portugiesen ein Unentschieden holen, ja, dann Jubeln plötzlich alle Motzer mit"
      Nein, leider werden auch in diesem Fall nicht alle Motzer mitjubeln, denn vielen Motzern hier drin, geht es ja nur ums Motze und um nichts anderes. Da lässt deren Argumentation schön erkennen, dass der einzige Sinn dahinter "das Motzen" ist.
      Bestes Beispiel für solche ewige Motzer ist doch,Roger Federer....ein absoluter Weltstar und Tennisspieler vor der Herrn,trotzdem wird gemotzt
  • Rudi  Schuster aus Kuala Lumpur
    14.11.2016
    Ich habe ale Kommentare gelesen. Etwas fehlt hier. Schweiz ist mit Maximum 12 Punkte aus 4 Spielen die erste in der Gruppe. Hammer aber wie lange? Jeder weisst, dass am Schluss die Punkte und Score (Tordiferrenz) aus allen Spielen gelten wird (das ist neu). Wass heiss das? Portugal sammelt fleissig die Tore +13; Schweiz nur +6. Das heisst dass Portugal 1:0 reichen wird. Und in der Barrage warten staerkere Gegner als Ungarn oder FI. Und hier liegt Geafahr. Deshalb bitte warten mit der Euphorie.
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 14.11.2016
      An der von Ihnen zitierten Regel ist nichts neu. Die Regel, dass die Spiele gegen die Letztklassieren der Gruppen nicht zählen, gibt es seit eh und je.....zur Ermittlung der besten 2.-Klassierten, wenn in einer Gruppe weniger Teams sind als inden übrigen.
    • Rudi  Schuster aus Kuala Lumpur
      14.11.2016
      Dann haben sie etwas verschlafen Herr Daniel, bis jetzt waren bei Punktegleichheit die direkte Begegnungen wichtiger als Gesamtskore. Und bis jetzt hat mindestens eine Gruppe eine Mantschaft weniger gehabt, deshalb zaehlten die Ergebnisse gegen letztem nicht. Das ist nicht so in 2016 (dank Gibraltar).