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Nach der EM 2008 ging die Nati-Ära unter Köbi Kuhn zu Ende. Nicht aber die Ära von Assistenztrainer Michel Pont. Der Genfer leistet noch immer wertvolle Arbeit an der Nati-Seitenlinie. Und darauf wollte auch Ottmar Hitzfeld nicht verzichten.
Die logische Frage: War es unter Köbi Kuhn in der Nati einfach ein wenig lustiger und ist es nun unter Hitzfeld professioneller?
«Nein», sagt Pont. «Das stimmt nicht! Es sind einfach zwei verschiedene Fussball-Philosophien. Aber das Ziel der beiden Trainer bleibt natürlich das gleiche: Sie müssen gewinnen.»
Pont weiter: «Ich finde das Wort lustig einfach nicht lustig. Auch unter Köbi Kuhn wurde professionell und seriös gearbeitet.»
Natürlich aber gibt es Unterschiede. Pont: «Bei der EM in Portugal hatten wir zum Beispiel keinen Konditionstrainer! Die Entwicklung ist schon gross und es ist schon auch professioneller geworden.»
Auch Verteidiger Steve von Bergen sieht Unterschiede: «Der grösste liegt in der Kommunikation. Hitzfeld spricht viel mehr mit uns Spielern, fragt uns: ‹Was meinst du, wie fühlst du dich?›»
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Ottmar Hitzfeld und sein Assistent Michel Pont lassen die Spieler laufen. (Toto Marti)