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Benis Nati-Aus?

Mit der Länderspiel-Karriere von Beni Thurnheer ist demnächst Schluss. Falls der «Schnurri der Nation» Wort hält.

Von Max Kern und Andreas Böni | Aktualisiert um 08:27 | 31.03.2009
Bubenhafter Beni (1981): Zu allem was zu sagen. (RDB)
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Gesetzter Beni (2005): Noch 10 Nati-Tore. (Dominik  Baumann)
Gesetzter Beni (2005): Noch 10 Nati-Tore. (Dominik  Baumann)
Wetten, dass Beni vor der Ausstrahlung seines Quotenrenners «Benissimo» letzten Samstag nur halbherzig gejubelt hat, als Gelson Fernandes im fernen Chisinau in der Nachspielzeit das 2:0 für die Schweiz gegen Moldawien gelang?

Gelsons Tor war das 990. in der Geschichte der Schweizerischen Fussball-Nationalmannschaft. «Na, und?», werden Sie denken. Für die TV-Legende Bernard Thurnheer (59) aber ist die Zahl 990 gleichbedeutend mit dem nahen Ende seiner Geschichte als Kommentator von Schweizer Fussball-Länderspielen.

«Mit dem 1000. Nati-Tor wird Schluss sein», hatte Thurnheer am 24. März 2007 im Orange-Bowl-Stadion von Miami vor dem Länderspiel gegen Kolumbien gegenüber BLICK angekündigt. Und er werde den Torschützen des 1000. Nati-Treffers zum Nachtessen einladen.

Damals stand die Nati bei 954 erzielten Treffern. Ein Ende von Benis Nati-Karriere war noch in weiter Ferne. Jetzt tickt die Uhr unweigerlich. Beni läuft die Zeit davon. Als Frei und Gelson letzten Samstag in Chisinau jubelten, war Quoten-König Thurnheer wegen «Benissimo» unabkömmlich. Auch morgen in Genf wird Sascha Ruefer für Beni am Mikrofon sitzen.

Noch 10 Tore fehlen, bis Benis Nachfolger (Ruefer? Wyler? Kern?) definitiv übernehmen dürfen – falls das Urgestein von SF Wort hält. 990, 991, 992. Wetten, dass Beni heute auch den Moldawiern die Daumen drückt, damit sie gegen die Schweiz nicht eine Kanter-Niederlage kassieren? Denn mit ­jedem Tor rückt sein Ende näher.

Seit 1973 ist Jurist Thurnheer bei SF im Sold. Seit 1974 kommentiert er unter anderem auch von Fussball-Weltmeisterschaften.

Für BLICK war Thurnheer gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

BLICK

Lesen Sie im BLICK vom Dienstag: So wurde Beni entdeckt! Sepp Renggli erzählt.

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