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Weltmeisterlich: So feierten die Fans unsere Nati-Helden

ZÜRICH-KLOTEN - Zum Song «The winner takes ist all» von ABBA sind die U17-Spieler von den Fans frenetisch gefeiert worden. Hier gehts zum Video der Party.

Aktualisiert um 18:38 | 17.11.2009


Das sagten Coach Ryser und Captain Veseli an der Pressekonferenz
BLICK-Nina ist vor Ort und berichtet über den Empfang der U17-Helden. (Nina Wohlgemuth)
BLICK-Nina ist vor Ort und berichtet über den Empfang der U17-Helden. (Nina Wohlgemuth)
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Captain Frédéric Veseli mit dem WM-Pokal. (Markus Heinzer)
(Markus Heinzer)
Ein Foto mit dem Torschützen des WM-Finals, Haris Seferovic? Kein Problem. (Nina Wohlgemuth)
(Markus Heinzer)
(Markus Heinzer)
Willkommen zurück! Die U17-Stars sind wieder in der Schweiz. (Nina Wohlgemuth)
Ein Fan lässt sich mit Ricardo Rodriguez ablichten. (Nina Wohlgemuth)
(Nina Wohlgemuth)
(Nina Wohlgemuth)
(Nina Wohlgemuth)
Die Weltmeister sind da! (Nina Wohlgemuth)
(Nina Wohlgemuth)
(Nina Wohlgemuth)
Fans von Ricardo «Rici» Rodriguez haben dieses Transparent mitgebracht. (Nina Wohlgemuth)
Die U17-Helden sind gelandet. Bald laufen sie über den Roten Teppich und die Fans können ihre Lieblinge feiern. (Nina Wohlgemuth)
Auch die Kleinsten wollen die gar nicht so viel älteren Stars empfangen. (Nina Wohlgemuth)
(Markus Heinzer)
Beim Parkhaus P-40 ist der Rote Teppich für die U17-Helden ausgerollt. (Nina Wohlgemuth)
Immer mehr Fans finden sich am Flughafen Zürich-Kloten ein.
(Nina Wohlgemuth)
(Markus Heinzer)
BLICK-Nina ist vor Ort und berichtet über den Empfang der U17-Helden. (Nina Wohlgemuth)
(Nina Wohlgemuth)
(Markus Heinzer)
(Markus Heinzer)
(Markus Heinzer)

Die Ankunft der WM-Helden im Protokoll

10.40: Nun gehts für den ganzen Tross zum Hotel Radisson, wo die Medienkonferenz steigt (Livestream auf Blick.ch).

10.06:
Seferovic und Rodriguez sind heiss begehrt, doch auch mit den anderen Spielern wollen sich die Fans fotografieren lassen.

09.58:
Die Nati-Stars schreiben wie wild Autogramme. Das haben die Fans auch verdient, haben sie doch um einiges länger auf ihre Helden warten müssen als geplant.

09.45:
Nassim Ben Khalifa: «Wir sind müde, haben nicht geschlafen!»

09.44:
Es hat übrigens aufgehört zu regnen.

09.33:
Die Weltmeister sind bei den Fans!

09.26:
Einziger Wermutstropfen: die Regentropfen, die vom Himmel fallen. Nichtsdestotrotz: Jetzt wird gefeiert!

09.25: So, der Bus ist abgefahren! In wenigen Augenblicken werden die Spieler und der Staff den Roten Teppich betreten.

09.17:
Die Fans warten immer noch auf die U17-Cracks. Die Spieler müssen offenbar noch ihr Gepäck entgegennehmen. Dann kann der Bus endlich abfahren und die Helden dürfen das Bad in der Menge geniessen.

09.09: Fans von Ricardo «Rici» Rodriguez haben ein grosses Transparent zu Ehren des FCZ-Jungstars mitgebracht. Wird er der neue Ricci Cabanas?

09.02:
Nun werden die U17-Spieler und der ganze Staff per Bus zum Parkhaus P-40 gefahren, wo immer mehr Fans warten.

08.55: Es ist soweit! Die Weltmeister sind auf Schweizer Boden!

08.52:
Es ist bereits zwei Minuten nach 08.50 Uhr und die U17 ist immer noch nicht gelandet...

08.44:
Nun warten bereits 200 Fans auf ihre neuen Lieblinge – und dies zur besten Arbeitszeit.

08.38:
Die Swiss macht es spannend. Um 08.50 Uhr sollen die U17-Stars nun definitiv landen.

08.31:
Der Flieger hat Verspätung! Statt wie geplant um 08.40 Uhr soll der Vogel der Swiss um 08.45 Uhr landen.

08.30:
Ca. 100 Fans haben sich beim Parkhaus P-40 eingefunden, es sind vor allem die Eltern der Spieler. Dazu kommt natürlich die versammelte Medienschar.

08.10: Herzlich willkommen aus dem Flughafen in Zürich-Kloten. Der Rote Teppich ist ausgerollt.

Die U17-Helden werden mit dem Bus direkt beim Flughafen abgeholt und zum Parkhaus P-40 gefahren.





Unsere Weltmeister! Klicken Sie sich durch. Blick.ch stellt die Giganten im Einzelnen vor.
Daniel Ryser – Mit seinen U17-Jungs erreichte er in diesem Jahr bereits den EM-Halbfinal. Jetzt holt der Trainer sogar den WM-Pokal! Auf ihn wartet ein Neuanfang mit der U15. (Keystone)
Benjamin Siegrist, Aston Villa – Weil bei Basel auf der gleichen Altersstufe mit Cédric Saladin noch ein weiterer Nati-Kandidat spielte, wechselte Siegrist auf die Insel. Dort kann Siegrist bereits regelmässig mit den Profis mittrainieren. Und: Der 1,94m grosse Goalie hofft, schon bald bei den Profis auf der Bank Platz nehmen zu können. Stammgoalie Friedel ist bereits 38-jährig und auch Ersatzmann Marshall (34) wird nicht jünger.
Raphael Spiegel, GC – Der U21-Goalie der Grasshoppers ist ein solider Backup. An Benjamin Siegrist kommt er im Moment aber nicht vorbei. Dafür spielt er in der 1. Liga-Mannschaft des Rekordmeisters regelmässig.
Joel Kiassumba, FC Luzern – Der Goalie hütet bei der U18 des FC Luzern den Kasten. In der U17 kommt er aber nicht an Stammgoalie Benjamin Siegrist vorbei. Immerhin durfte er in den WM-Vorbereitungsspielen gegen Malta und Polen je eine Halbzeit ran. (Keystone)
Charyl Chappuis, GC – Chappuis ist im U17-Team der Dauerrenner: Er spielte in allen Spielen durch. Früher lief Chappuis als Stürmer auf, mit Veseli bildete er aber ein starkes Innenverteidiger-Duo.
Robin Vecchi, FC Basel – Der Verteidiger ist im Team von Dany Ryser eigentlich eine feste Grösse. Wegen Verletzungen verlor er aber seinen Stammplatz. Kam im Verlauf der WM-Endrunde aber immerhin zu vier Kurzeinsätzen. Vecchi kann auch im Mittelfeld eingesetzt werden. (Keystone)
Janick Kamber, FC Basel – Der Aussenverteidiger ist polyvalent einsetzbar, bei Basel spielt er meist im Mittelfeld. Kamber, der aus Solothurn stammt, ist der Liebling der Fans. Die «Janick Kamber-Fan-Gruppe» auf Facebook zählt bereits 600 Mitglieder (Stand 14.11.2009). Nach der EM-Endrunde diesen Juni sollen die Tottenham Hotspurs nicht weniger als vier Millionen Euro für Kambers Dienste geboten haben.
Bruno Martignoni, Bellinzona/Locarno – Eine weitere Entdeckung im Schweizer Team und Torschütze im Halbfinal. Bruno Martignoni macht über die rechte Aussenbahn viel Dampf. Der Verteidiger gehört zwar der AC Bellinzona, in dieser Saison spielt er aber bei Kantonsrivale Locarno in der Challenge League.
Sead Hajrovic, Arsenal – Der Arsenal-Verteidiger ist das Küken der U18. Er wurde im Juni erst 16! Der 1,81m grosse Innenverteidiger mit Wurzeln in Bosnien-Herzegowina steht seit diesem Sommer bei Arsenal unter Vertrag. Hajrovic ersetzte im Halbfinal den rot-gesperrten Captain Frédéric Veseli und zeigte eine tadellose Leistung. Bruder Izet spielt bei den Grasshoppers in der U21.
Ricardo Rodriguez, FC Zürich – Der Verteidiger hat an dieser WM schon drei Tore erzielt. Er steht wie kein Zweiter für die Multi-Kulti-Truppe: Seine Mutter ist Chilenin, der Vater Spanier. Rodriguez wurde erst kurz vor der WM eingebürgert. Giftiger Verteidiger und technisch stark.
Frédéric Veseli, Manchester City – Veseli lässt sich bei Ex-Gelson-Club Manchester City ausbilden. Erinnert stark an Nati-Crack Philippe Senderos, der 2002 die U17 als Captain zum EM-Titel führte. Im Viertelfinal-Spiel gegen Italien verursachte Veseli einen Penalty und flog vom Platz.
André Gonçalves, FC Zürich – Der Aussenverteidiger wechselte 2006 vom FC Glarus zum Traditionsverein, wie einst Fritz Künzli. Im Halbfinal durfte er im rechten Mittelfeld von Anfang an spielen. Im Endspiel kam er nach dem Führungstreffer rein. (Keystone)
Pajtim Kasami, Lazio Rom – Der gebürtige Mazedonier ist der Chef im Mittelfeld. Diesen Sommer wechselte er von den Grasshoppers zu Lazio Rom. Seine Ziele sind klar: «Ich will werden wie Zinédine Zidane. Er ist mein grosses Vorbild.»
Roman Buess, FC Basel – Der offensive Mittelfeldspieler ist in der U17 nur Ergänzungsspieler. Wenn Buess spielt, dann meistens auf den Aussenpositionen im Mittelfeld. Der Baselbieter hat aber auch schon in der Sturmspitze gespielt.
Oliver Buff, FC Zürich – Wichtiger und offensiv starker Spieler im zentralen Mittelfeld. In neun Nati-Einsätzen hat der FCZ-Spieler bereits vier Tore erzielen können. Coach Daniel Ryser wechselte Buff im Halbfinal schonungshalber nach etwas mehr als einer Stunde aus, damit er im Final durchspielen konnte.
Maik Nakic, FC Sion – Der Allrounder im Schweizer Team. Spielte schon links, rechts und zentral im Mittelfeld. Der 1.73m kleine Sion-Spieler hat kroatische Wurzeln. An der WM-Endrunde kam er aber noch nicht zum Einsatz.
Kofi Nimeley, FC Basel – Der Sechser hat seinen Stammplatz nach der EM-Endrunde verloren. Coach Ryser lobt den Spieler mit Wurzeln in Ghana dennoch: «Er ist wichtig für das Teamgefüge.» FCB-Fans sehen im Kraftpaket (1,76m, 80kg) bereits den legitimen Nachfolger von Papa Malick Ba.
Haris Seferovic, GC – Seferovic wurde schon als 15-Jähriger von GC-Sportchef Erich Vogel von Luzern abgeworben, was bei Walter Stierli, Präsident FC Luzern, für Unmut sorgte. GC-Trainer Ciri Sforza liess bereits verlauten: «Nach der WM werde ich Haris ganz genau beobachten.» Mit fünf Toren ist Seferovic der treffsicherste Schweizer. Unter anderem erzielte er den Goldenen Treffer im Final.
Granit Xhaka, FC Basel – Der wieselflinke Spielmacher ist beim FC Basel unter Vertrag. Auch sein älterer Bruder Taulant hat schon einen Profi-Vertrag in der Tasche. Er spielt bei der U21 der «Bebbi». Und sein Vater verspricht: «Granit wird bei Basel bleiben. Schon als Kind ging er im FCB-Trikot zu Bett.» Xhaka glänzte während der WM mit seinen starken Flanken und Torvorlagen.
Nassim Ben Khalifa, GC – Die Entdeckung des Turniers. Der Angreifer kam auf Empfehlung von Ex-Nati-Star Stéphane Chapuisat aus Lausanne zu den Hoppers. In dieser Spielzeit hat Ben Khalifa bereits neun Einsätze in der Super League vorzuweisen und auch schon zwei Tore erzielt. An der WM hat er viermal getroffen und wurde zum zweitbesten Spieler des Turniers gewählt.
Igor Mijatovic, AC Bellinzona – Der bullige Stürmer (1,81m, 80kg) wechselte 2008 von Bellinzona nach Lugano und in diesem Sommer wieder zurück. Ist in der U17 ein Ergänzungsspieler, wurde zweimal eingewechselt. (Keystone)
Matteo Tosetti, AC Bellinzona/Locarno – Teamkollege von Bruno Martignoni beim FC Locarno. Auch Tosetti gehört dem Super-League-Verein. In der Challenge League reichte es dem wuseligen Stürmer in dieser Spielzeit bisher zu einem Kurzeinsatz von 29 Minuten. Auch an der WM-Endrunde kam er lediglich zu einem Einsatz (im Halbfinal gegen Kolumbien). (Keystone)
Die Schweiz ist Weltmeister! (EQ Images)
Mit folgender Formation beginnen die Schweizer den Final:Ricardo Rodriguez, Bruno Martignoni, Pajtim Kasami, Nassim Ben Khalifa, Haris Seferovic, Benjamin Siegrist; vorne von links: Janick Kamber, Oliver Buff, Charyl Chappuis, Granit Xhaka, Frederic Veseli. (EQ Images)
In der ersten Halbzeit kommen die Schweizer (wie Pajtim Kasami) noch jeweils einen Schritt zu spät. (EQ Images)
Nach dem Pausentee kommen die Schweizer aber besser ins Spiel. (EQ Images)
Immer einen Schritt schneller: Ricardo Rodriguez im Duell mit Edafe Egbedi. (Keystone)
Schiri Vasquez pfeift ab. Die Schweizer fallen sich in die Arme. (Keystone)
Die Schweizer Bank stürmt aufs Feld. (Keystone)
Kasami jubelt in den Nachthimmel von Abuja. (Keystone)
Unsere Giganten kosten den Moment voll aus. Sie werden ihn nie vergessen. (Keystone)
Einmalig: Fifa-Präsident Sepp Blatter überreicht Veseli den WM-Pokal. (Keystone)
(Keystone)
Der Jubel ist grenzenlos. (Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
Die U17-Giganten sichern dem SFV den ersten WM-Titel der Verbandsgeschichte. (EQ Images)
Eine gewichtige Trophäe: Der U17-WM-Pokal in der Hand der Schweizer Giganten. (AP)
(Keystone)
(Keystone)
(AP)
Haris Seferovic, Fréderic Veseli und Pajtim Kasami küssen die Trophäe. (Keystone)
Captain Veseli mit dem Pokal. (Keystone)
Ben Khalifa (r.) mit der Trophäe für den zweitbesten Spieler des Turniers will sich den WM-Pokal schnappen. (Keystone)
Benjamin Siegrist ist der beste Goalie der WM. Auch im Final glänzte er als starker Rückhalt und erhielt die Goldene-Handschuh-Auszeichnung. (Keystone)
Das sagen Blick.ch-Leser
Mimmo Zurigo, Zürich - 13:45 | 18.11.2009
» Kaum haben Männer Erfolg, drängen Mütter, Schwestern, Freundinnen vor die Kameralinsen, und verdrängen sogar alleinerziehende Väter von Spielern. Kann mir kaum vorstellen, dass eine alleinerziehende Mutter, das Bild ihres Sohnes zusammen mit seinem "Erzeuger" auf Frontseite ertragen würde. Zynische Randbemerkung zu einem grandiosen Erfolg junger Fussballer.
Willi Sauter, brasilien - 11:06 | 18.11.2009
» 1. Fantastisch, Gigantisch, Wunderbar - 2. Seht es doch mal anders: Kein anderes Land hat es so einfach den WM Titel ins land zu holen wie die Schweiz. 12 Länder Schweiz bei 26 Töpfen und alle dabei - so ist der Cup zu 50›ei uns - ist doch toll. 3. Hier bekomme ich Tel. von Brasilianern die mir Gratulieren - obwohl ich nur zuschaue - aber das freut mich sehr. Denn hier wird die Leistung der Jungs anerkannt! 4. Freut Euch doch einfach was DIESE TOLLE TRUPPE ERREICHT HAT!!!!
urs ebner, do u dört - 10:56 | 18.11.2009
» Gratulation der besten Mannschaft unser aller Schweizer Auf neudeutsch grüsse ich all unsere Primärschweizer mit einem coolen hirsch! mann, ospelt euch einen. Als nichtstudierter, und sportler und angehöriger der arbeitsklasse muss ich mich zwangsläufig als sekundärschweizer also als secondo sehen. Ich steh auf feurige rassige frauen ausl. herkunft, gibt also bald einen neuen secondo. danke all denn weltoffenen 3-4 Liga stammtischschw(ä)(ei)(t)zern für die netten Beiträge.
Nuno Vyerbeeswax, Basel - 10:52 | 18.11.2009
» Ihr elenden Motzer und Noergler: Endlich hat die Schweiz eine Mannschaft, die komplett unschweizerisch - naemlich selbstbewusst, positiv und als echte Einheit - auf souveraene Art und Weise cool den Weltmeistertitel packt und ihr habt nichts besseres zu tun, als von jedem den Stammbaum breitzutreten. Was soll der Scheiss?! Diese Jungs haben es uns allen vorgelebt, was eine Mannschaft wirklich is - davon koennen sich ALLE Schweizer - auch ihr Superarier! - ein grosses Stueck abschneiden.
Salvatore Calò, Zürich - 08:54 | 18.11.2009
» Ich finde die Mutter von Chappuis eine Herzige;) jedoch noch zurück zum wesentlichen..es ist nunmal so, die Schweiz wird eines Tages fast nur noch aus Secondos bestehen. Mit all den Möglichkeiten die ein Mensch hier hat, schulisch wie beruflich, mit der Kuscheljustiz und Freizeitbeschäftigungen (wie sie ja gestaltet wird heutzutage) lebt es sich in keinem anderen Land besser als hier, darum kommen so viele in dieses Land. Naja, WM Brasilien ohne einen richtigen Schweizer ist doch cool;)
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