Keine Sekunde Spielpraxis bei Arsenal. Coach Arsène Wenger sagt, warum wir uns trotzdem nicht um Johan Djourou (25) sorgen müssen.
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Endlich! Djourou kommt mit der Nati zum ersten Saisoneinsatz. (Toto Marti)
Unsere Innenverteidigung ist ein einziges grosses Fragezeichen. Vor allem weil Djourou bei Arsenal seinen Stammplatz verloren hat und meist auf der Tribüne schmort. Drei Spiele, 0 Einsatzminuten. Eine traurige Bilanz.
Trotzdem ist er im System von Ottmar Hitzfeld neben Steve von Bergen (Philippe Senderos ist verletzt) gesetzt.
Im Sommer riet Hitzfeld Djourou zu einem Wechsel. Am Mittwoch verriet er BLICK: «Es gab Interessenten. Aber Wenger hat gesagt, man wolle nicht darüber diskutieren.»
BLICK hat nun bei Wenger nachgefragt: Warum haben Sie Djourou nicht ziehen lassen? Wenger: «Weil ich den Spieler liebe – und er liebt diesen Klub. Wir haben seinen Vertrag erst im Januar verlängert.» Trotz aller Liebe – spielen tun andere.
Der Franzose: «Johan ist neben Vermaelen, Mertesacker und Koscielny einer von vier Innenverteidigern. Alle vier sind Nationalspieler. Deshalb ist der Kampf um einen Stammplatz sehr intensiv. Über die ganze Saison gesehen werden aber alle zu ihren Spielen kommen.»
Das ist Zukunftsmusik. Die Realität heisst Tribüne. Die Schweiz sorgt sich, dass Djourou für das WM-Quali-Auftaktspiel nicht bereit sein könnte.
Wenger beruhigt: «Er hat in den letzten Wochen sehr gut trainiert. Djourou ist bereit! Wenn er ein schlechtes Spiel macht, können sie mich anrufen.» Er sagts und lächelt, ehe er anfügt: «Ich mache mir keine Sorgen. Er wird ein gutes Spiel machen.» Hoffen wir, dass der Elsässer recht behält.
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