Nati-Aus für Beni National?

Kommt es beim Schweizer Fernsehen zur grossen Wachablösung? Möglich, dass Beni Thurnheer in Zukunft keine Spiele der Schweizer Nati mehr kommentieren wird.

  • Publiziert: 20.08.2008, Aktualisiert: 14.01.2012
play Für viele nicht wegzudenken: SF-Legende Beni Thurnheer. (Keystone)

Wer soll in Zukunft die Spiele der Schweizer Nati kommentieren? Diese Frage stellt man sich derzeit beim Schweizer Fernsehen.

In den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten, fiel die Wahl automatisch auf Bernard Thurnheer (59). Diese Zeiten sind vorbei, die Situation hat sich drastisch verändert.

Beim heutigen Testländerspiel der Schweizer Nati gegen Zypern (Spielbeginn, 20.45 Uhr) steht Dani Wyler im Einsatz.

Wyler kommt auch deshalb zum Handkuss, weil Thurnheer derzeit in Peking an den Olympischen Spielen weilt, in China Randsportarten wie Taekwondo kommentieren muss.

Ob Beni auch in Zukunft wie gewohnt die Spiele unserer Nati-Kicker auf dem Sender verbal begleiten darf, ist unklar. Fakt ist: Die Karten werden neu gemischt. «Es steht seit einiger Zeit fest, dass Thurnheer in diesem Herbst als Kommentator der Nationalmannschaft wegen eines Ferienaufenthalts und eines Benissimo-Einsatzes nicht zur Verfügung steht. Deshalb kommen andere Kommentatoren zum Zuge. Wie die Einsatzplanung im 2009 aussieht, wird nach eingehender Analyse im Herbst festgelegt», sagt Martin Zinser, Redaktionsleiter Live beim Schweizer Fernsehen.

Falls Dani Wyler und sein Ko-Kommentator Alain Sutter (siehe Box rechts) heute auf dem Sender brillieren, könnte es – rein theoretisch – gleichzeitig das Nati-Aus für Beni bedeuten. (zbi)

Alain Sutter als Ko-Kommentator

An der Seite von Dani Wyler gibt der bisherige SF-Experte Alain Sutter heute sein Debüt als Ko-Kommentator. Dies auf eigenen Wunsch. «Wir geben Alain Sutter diese Chance gerne», sagt Martin Zinser. Auch Dani Wyler freut sich: «Ich kenne Alain schon seit seiner Zeit als GC-Junior und bin gespannt darauf, wie es funktionieren wird».

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Keine Nati-Spiele mehr? Ist die Zeit von «Beni National» wirklich abgelaufen? Das meinten unsere Leser.