Der Nati-Captain über …
… die EM-Qualifikationsgruppe mit England, Bulgarien, Wales und Montenegro:
«Das ist die schwierigste Gruppe, seit ich Nationalspieler bin. Jedes einzelne Team kann sich qualifizieren. Es gibt keine Mannschaft, wo du sagst: Wenn es normal läuft, werden die Letzter. Aber wenn ich nicht optimistisch wäre, könnte ich ja gleich wieder nach Hause gehen.»
… seinen lädierten Fuss:
«Mir gehts sehr gut. Je mehr Goals man schiesst, desto weniger Schmerzen spürt man. (lacht) Ich wurde in meiner Karriere auch noch nie fitgespritzt. Das ist über längere Zeit nicht gut für die Gesundheit. Für den Champions-League- Final würde ich es vielleicht machen lassen.»
… den Australier Scott Chipperfield, der heute nicht dabei ist:
«Wenn man die Mentalität von Scott kennt, weiss man, was heute auf uns zukommt. Er ist ein toller Spieler, vor allem bewundere ich, wie er mit 35 Jahren noch spielt und Akzente setzt. Wenn ich so etwas wie ein Vorbild habe, dann ist es Scott Chipperfield. Ich möchte mit 35 auch noch so sein wie er.»
… über die Nati, wenn er 35 Jahre alt ist:
«Ich kann mit 35 auch noch die WM in Brasilien spielen. Aber ich glaube nicht, dass man mich mit 35 Jahren in der Nati noch will, oder?»
… die Probleme im Sturm:
«Das ändert sich doch immer wieder. Mal heisst es, das Prob- lem ist die Verteidi- gung, kurz darauf das Mittelfeld und dann der Sturm. Klar ist: Der Sturm gewinnt Spiele, die Verteidigung die Gruppe.»
… Pfiffe gegen Basler wie Marco Streller bei Länderspielen in St. Gallen:
«Die Leute müssen endlich wissen, dass es keine Welsche, Deutschschweizer oder Tessiner gibt. Es gibt nur eine Nati.»
… seine persönliche Erwartungshaltung:
«Dass ich mein Selbstvertrauen, meinen Schwung, meine posi- tive Energie mitnehme und in die Mannschaft einbringe. Über Goals rede ich nie, dann klappts nämlich auch nie. Ich bin zwar nicht abergläubisch, aber aus Erfahrung weiss ich: Je mehr du über Goals redest, desto weniger schiesst du.»