Tag der Wahrheit: Liverpool-Kumpels Babbel und Hyypiä müssen in den Cupfinal

Sie haben gemeinsam für Liverpool verteidigt. Nun wollen sie im Schweizer Cup für Furore sorgen. Doch die Vorzeichen stehen nicht gut.

«Wir wollen in den Cup-Final im Letzigrund»

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 36 88:38 83
2 YB 36 78:47 69
3 Luzern 36 59:50 54
4 GC 36 65:56 53
5 Sion 36 52:49 50
6 Thun 36 45:54 41
7 St. Gallen 36 41:66 38
8 Vaduz 36 44:60 36
9 Lugano 36 46:75 35
10 Zürich 36 48:71 34
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Die Liverpool-Hymne «You’ll never walk alone!» («Du wirst nie alleine gehen!») ist die ultimative Fussball-Hymne, die auch gestandene Männer zum Weinen bringt.

Zum Weinen ist auch die momentane Situation der ehe­maligen Liverpool-Kumpels Markus Babbel und Sami Hyypiä.

Luzern-Trainer Babbel ist mit Luzern im Jahr 2016 eigentlich noch gar nicht aus dem Startloch gekommen: vier Pleiten in vier Super-League-Spielen. Geht Luzern heute zudem im Cup-Halb­final gegen Lugano unter, brennt wieder mal der Baum. Sogar Babbel ist überzeugt, dass dann die grosse Trainer-Diskussion in der Innerschweiz losbricht. «Da müssen wir uns nichts vormachen. Als Trainer kannst du erzählen, was du willst. Wenn die Resultate nicht stimmen, dann gibts Trainer-Diskussionen.»

Das weiss auch Babbels Kumpel Hyypiä. «Ein Trainer wird an den Ergebnissen gemessen», sagt der Finne.

Hat die Liverpool-Legende Angst, dass er bald alleine ­dastehen könnte? Der Finne holte im neuen Jahr zwar vier Punkte mehr als der Deutsche. Aus dem Tabellenkeller hat er den FCZ jedoch noch nicht führen können. «Ich habe keine Angst um meinen Job», sagt Hyypiä, «wenn ich solche Gedanken hätte, könnte ich meine Arbeit nicht mehr mit der vollen Konzentration machen. Ich arbeite, so gut ich kann. Wenn der Präsident entscheidet, dass ich nicht mehr hierherkommen darf, wird er es sagen.»

Babbel und Hyypiä brauchen heute unbedingt Tore, wollen sie sich im Final gegenüberstehen. Doch genau da hapert es bei beiden Teams. Der FCL und der FCZ haben im Jahr 2016 erst je zwei Tore erzielt.

Babbel und Hyypiä freuen sich auf die Halbfinals. «Ich habe ein gutes Gefühl», sagt Hyypiä vor der Herkules-Aufgabe in Sion. Ist es von Vorteil, dass eigentlich keiner an einen FCZ-Sieg beim Cup-Monster glaubt? «Wir glauben an uns!», sagt Hyypiä.

Und auch FCL-Trainer Babbel macht vor dem Tag der Wahrheit auf Optimismus: «Wir haben ein tolles Spiel vor uns. Als Trainer ist es mein erster Cup-Halbfinal.»

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 03.03.2016

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8 Kommentare
  • Detlef  Gröllheimer aus Dättwil
    02.03.2016
    Babbel und Hyypiä sind bei ihren Trainerstationen
    kläglich gescheitert,da kann man doch nicht erwarten
    dass sie in Luzern und Zürich auf einmal Erfolg
    haben !
  • Fabian  Stettler 02.03.2016
    Träumen dürfen sie ja doch das erwachen wird Brutal sein...beide haben keine Chance vorallem der FCZ wird hoch Kant rausfliegen!
    • Peter  Bell aus Bülach
      02.03.2016
      Nun, mag sein aber wer es in denn Halbfinal schafft, Thun auswärts schlägt ist sicher nicht Chancenlos. Wir werden es sehen, fast niemand gibt dem FCZ Chancen und das ist nur gut so.
  • Gieri  Caviezel 02.03.2016
    Das ist die letzte Chance für Babbel. Wenn der FCL heute nicht gewinnt, hat er die Fans gegen sich und das ist praktisch das Todesurteil für einen Trainer in Luzern. Wieso Stäger den Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, weiss niemand ausser ihm selber. Er müsste zusammen mit Babbel gehen.
    • Thomas  Hager aus Luzern
      02.03.2016
      Spätestens im Sommer werden beide zusammen gehen und der FCL muss noch zwei Jahre Babbels Lohn bezahlen.
    • Gieri  Caviezel 02.03.2016
      @Hager: Hätte nicht gedacht, dass wir mal gleicher Meinung sind. Sachen gibts :-)
  • Benno  Schoenholzer aus Yang Talad
    02.03.2016
    Vielleicht wollen die in den Final .. nur können tun sie es nicht!!
  • Ernst  Schaffhauser aus Bodensee
    02.03.2016
    eigentlich sollten sich beide keine Gedanken mehr machen müssen, mit diesen Leistungen und Resultaten hätten beide schon das Flugticket bekommen müssen, über den Daumen gebe ich dem FCZ eher die Chance das Spiel gegen Sion zu gewinnen, bei Luzern weiss man dass die Nerven flattern, die müssen gewinnen ansonsten der Herr Präsident wieder die Keule schwingt