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Am letzten Freitagabend wurde die Nationalmannschaft Togos von Rebellen angegriffen und eine halbe Stunde lang beschossen. Der Assistenz-Trainer sowie der Mediensprecher wurden getötet.
Der Busfahrer, der zunächst ebenfalls für tot erklärt worden war, schwebt in Lebensgefahr. Insgesamt erlitten neun Menschen Verletzungen, darunter drei Nationalspieler.
Die schockierenden Berichte gehen um die Welt. Mit dem Ex-Wiler Moustapha Salifou sass auch ein Spieler mit Schweizer Vergangenheit im Bus. Nun schildert er seine Eindrücke:
«Eine Viertelstunde nachdem wir die Grenze zu Angola überquert hatten, kam unser Bus unter starken Beschuss. Der Fahrer wurde umgehend getroffen, unser Bus blieb auf der Strasse stehen.»
Zehn Sicherheitskräfte in zwei Fahrzeugen begleiteten das Team und retournierten sofort das Feuer: «Es gab einen heftigen Schusswechsel, der eine halbe Stunde dauerte. Ich hörte die Kugeln an mir vorbeizischen, es war wie in einem Film», sagt Salifou.
«Ich hatte grosses Glück, ich sass im hinteren Teil des Busses neben Emmanuel Adebayor und einem von unseren Goalies. Zum Glück traf mich keine Kugel! Direkt vor mir sass Serge Akakpo, der von zwei Schüssen in den Rücken getroffen wurde.»
Die Mannschaft hat entschieden, dass sie unter diesen Umständen nicht am Afrika-Cup antreten kann. Salifou begründet den Entscheid: «Wir können uns nicht auf Fussball konzentrieren nach all dem was passiert ist. Wir wollen nur noch nach Hause!» (sau)