Jetzt ist es fix YB-Steffen wechselt per sofort zum FC Basel!

YB-Star Renato Steffen wechselt per sofort zum FCB. Bickel verlangte dafür vom FCB viel Geld, sehr viel Geld.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 17 48:15 44
2 YB 17 39:22 32
3 Luzern 17 35:30 29
4 Sion 17 35:30 26
5 GC 17 26:32 21
6 St. Gallen 17 20:26 21
7 Lausanne 17 29:33 17
8 Lugano 17 23:35 17
9 Thun 17 21:31 16
10 Vaduz 17 20:42 15
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Dass YB-Star Renato Steffen spätestens im Sommer zum FC Basel wechseln werde, wurde schon lange gemunkelt. Mit der Androhung, den 24-jährigen Flügel in der Rückrunde auf die Tribüne zu verbannen, hat YB-Sportchef Fredy Bickel den Transfer beschleunigt – und ihn gleichzeitig zu einer leidigen Affäre gemacht.

Denn es konnte nicht sein, dass der Aargauer geht, ohne YB etwas in die Kasse zu spülen. Denn Bickel hat auch den Auftrag, das Kader zu verkleinern und damit ein bisschen Cash in die von den Brüdern Rihs alimentierte B-Kasse zu spülen. Und die Rihs-Brothers sind Zahlenmenschen. Ihre Logik? Geht ein Spieler, bedeutet das: Es fliesst Geld. Nun wird Geld fliessen. SonntagsBlick erfuhr: Steffen wechselt per sofort zum FCB! Der Deal ist gemacht!

Aber weit weniger, als wenn Steffen seinen Vertrag bei YB verlängert hätte. Bickel verlangte vom FCB viel Geld, sehr viel Geld, um Steffen sofort ans Rheinknie ziehen zu lassen. Geeinigt haben dürfte man sich bei rund 400'000 Franken.

Nicht wenig in Anbetracht einer Vertrags-Restlaufzeit eines halben Jahres. Und auch in Anbetracht dessen, dass es sich bei Steffen um einen Spieler handelt, der in der Rückrunde keine tragende Rolle mehr gespielt hätte. So zumindest formulierte es Bickel.

So sind alle drei Parteien einigermassen zufrieden. Steffen ist erlöst von dem Horrorszenario, eine Rückrunde auf der Tribüne verbringen zu müssen. Er wird im Mai einen Meistertitel feiern können und kann seine EM-Chance wahrzunehmen versuchen. Beim FCB ist sie grösser als bei YB. Die Basler haben einen Wunschspieler ein halbes Jahr früher im Kader. Die Transfersumme kann der Liga­krösus aus dem Spesengeld bezahlen. Und YB? Immerhin gibts noch einen Batzen für einen Spieler, dessen Vertrag demnächst ausläuft. Bickel verliert sein Gesicht also nicht ganz.

Allerdings: Der Abgang von Steffen bedeutet einen nicht unwesentlichen Substanz­verlust. YB-Coach Adi Hütter hat Platz zwei zum neuen Saisonziel ausgegeben, vor der Saison war es ja ein Titel.

Doch auch Platz 2 wird gegen das erstaunlich konstante Spektakel-GC ein schwieriges Unterfangen. Der Steffen-Nachfolger muss gefunden werden. Die derzeit herumgereichten Namen sind: der Österreicher Thomas Murg (Ried), Yoric Ravet (Grasshoppers), Yannis Tafer (St. Gallen) und Jakob Jantscher vom FC Luzern.

Publiziert am 10.01.2016 | Aktualisiert am 10.01.2016

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55 Kommentare
  • marco  meyer aus Eglisau
    10.01.2016
    Ich finde eure negativen Kommentare zu Renato Steffen und zum FC Basel einfach nur schwach. Erweitert doch erst mal euren Fussball wissens Horizont bevor Ihr hier solchen schmarren schreibt. Der FC Basel ist einfach allen anderen Clubs in der Schweiz 5 Schritte voraus-. YB, Luzern, der FC Zürich und GC sind peinlich, dass Sie über Jahre hinweg nicht ein der Lage sind dem FC Basel einigermassen das Wasser zu reichen. Schaut mal den FC Thun an, was er über Jahre leistet mit seinem kleinen Budget.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      10.01.2016
      Bin mit ihrem Kommentar einverstanden ausser der Bemerkung zu Thun. Ob das Budget jetzt klein oder gross ist, spielt keine Rolle. Gewonnen hat auch Thun nichts.
  • Lionel  Werren aus das Original
    10.01.2016
    Super! MIt diesen 400000 kann sich YB den Toptransfer Murg leisten!
  • Roland  Hofer aus Grenchen
    10.01.2016
    Elneny bringt nichts, da der Transfer nicht klappen wird. Doch trotzdem ein "Schnäppchen", denn der wird bis in 2 Jahren für 5 Millionen verkauft, nach England
  • Nicolas  Staub , via Facebook 10.01.2016
    Ach Herr Steffen,
    Sie hätten viel bessere Klubs aussuchen können und Sie gehen zum FC Basel? Ein Jahres Vertrag mit 3 Millionen Ablösesumme im Vertrag wäre doch besser für alle gewesen. Ich bin schon enttäuscht, auch der FC Basel hat nicht mehr viel Klasse, er kauft fast aussschliesslich nur noch Spieler von den besten Super League Spieler ein, damit man ja immer Erster bleibt. Tut mir Leid sowas nenn ich Saisonverfälschung.
  • Nicoll  Friedrich 10.01.2016
    da sieht man wieder,das herr bickel seinen beruf nicht im griff hat.400000 für solch ein spieler ist lächerlich.basel wird sicher das 10 fache in drei vier jahren bekommen.bickel müste sich mal bei dinamo zagreb einen schupperkurs anmelden,bezüglich sportdierektor.da ist ein 16 jahriger schon 1 million wert.die sind knallhart da unten,und nicht so ne weiche fliege wie bickel.solange der in bern ist,wird yb nie was erreichen.nur lächerlich