Jagd auf unseren Zauberzwerg: Shaqiri denkt an Bayern-Abschied

Wechselt Xherdan Shaqiri (22) im Sommer? Sein Bruder sagt: «Wenn Vereine wie Liverpool, ManU oder Inter kommen, hören wir uns das sicher an.»

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Die Antwort auf Frau Dzemaili So heiss sind die Polinnen auf den Achtelfinal
2 Penalty-Out gegen Polen Xhaka entschuldigt sich für verschossenen Elfmeter
3 Nati-Goalie Yann Sommer «Einfach unglaublich bitter!»

Fussball

Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 36 88:38 83
2 YB 36 78:47 69
3 Luzern 36 59:50 54
4 GC 36 65:56 53
5 Sion 36 52:49 50
6 Thun 36 45:54 41
7 St. Gallen 36 41:66 38
8 Vaduz 36 44:60 36
9 Lugano 36 46:75 35
10 Zürich 36 48:71 34

Soll Shaqiri bei Bayern bleiben?

Abstimmen
teilen
teilen
15 shares
47 Kommentare
Fehler
Melden

Eigentlich läuft es nicht so schlecht für Xherdan Shaqiri. 14 Bundesliga-Spiele in dieser Saison, schon 5 Tore. Und das trotz zweimonatiger Verletzungspause. In seiner ersten Bayern-Saison kommt er wettbewerbsübergreifend sogar auf 37 Einsätze (8 Treffer).

Ein guter Wert beim Meister, DFB-Pokal- und Champions-League-Sieger. In der teaminternen Hierarchie kommt der Nati-Star aber nicht so richtig vorwärts, auch wenn Trainer Pep Guardiola sagt: «Er ist unser wichtigster Einwechselspieler. Sobald er in die Partie kommt, geht es höchstens zehn Minuten, bis er eine gefährliche Situation kreiert.»

Aber eben: Er ist Einwechselspieler. Shaqiris Bruder Erdin, gleichzeitig auch sein Berater, sagt zu BLICK: «Xherdan ist 22. In diesem Alter muss er regelmässig spielen, was momentan nicht der Fall ist. Wir warten jetzt sicher bis Sommer ab. Wenn dann Vereine kommen wie Liverpool, Manchester United, Inter Mailand oder andere Top-Klubs, dann hören wir uns das sicher an.»

Er betont, dass «die Bayern aber immer noch unser erster Ansprechpartner bleiben, bevor wir mit anderen Vereinen sprechen.»

Logisch ist aber auch, dass Shaqiri zuletzt enttäuscht war. In der Champions League sass er gegen Arsenal (1:1) auf der Tribüne. Shaqiris Konkurrenz? Arjen Robben, Franck Ribéry und Mario Götze spielten, mit Toni Kroos und Thomas Müller sassen zwei deutsche Nationalspieler auf der Bank.

Diese Situation wird sich mittelfristig kaum ändern. Ribéry, Müller und Götze haben einen Vertrag bis 2017, Robben auch bald. Einzig Kroos (bis 2015) könnte Bayern bald verlassen.

Shaqiri selbst ist noch bis 2016 in München unter Vertrag, sein Marktwert beträgt 25 Millionen Franken. Zuletzt äusserte er sich gegenüber «goal.com». Da sagte der Nati-Star über die Spekulationen um Liverpool und Co.: «Wenn man die Namen hört, ist es natürlich interessant, aber solange da nichts konkret ist, kann ich dazu nichts sagen. Ich fühle mich sehr wohl in München.»

Innerhalb Deutschlands würde höchstens ein Wechsel zu Dortmund Sinn machen. Alles andere – auch Gladbach ist interessiert – wäre sportlich ein Rückschritt.

Shaqiri sagt darum auch: «Deutschland hat die beste Liga, aber die englische Liga gefällt mir auch sehr gut. Auch in Italien haben sich einige Klubs wieder weiterentwickelt und viele Spieler verpflichtet.» Spätestens nach der WM beginnt sie wohl – die Jagd auf unseren Zauberzwerg.

Publiziert am 19.03.2014 | Aktualisiert am 19.03.2014

Neueste Videos

47 Kommentare
  • Marco  Cid aus Flawil
    , via Facebook
    19.03.2014
    Er sollte zu Atletico Madrid gehen... Die würden ihn zu einen Weltklasse Spieler formen! Beispiele gibt es genügend. ;
  • Harald  Ammon aus Biel
    19.03.2014
    Auf der Bank bei Bayern sitzen noch andere "Stars". Zudem liegt es in Shaqiris Hand sich mit guten Leistungen so wichtig zu machen, dass man an ihm nicht mehr vorbei kommt.
  • Ruedi  Zimmermann , via Facebook 19.03.2014
    Shaqiri sollte bei Bayern bleiben den die meisten Spieler haben keinen Stammplatz. Seine Zeit wird kommen. Und noch etwas, wenn man auf allen Hochzeiten tanzt und diese auch Gewinnen wil und kann, der sollte wissen das keiner der Spieler alle Spiele bestreiten kann. Deshalb geht es bei absoluten Topklubs nicht ohne Rotation.
  • Hans  Zimmermann 19.03.2014
    Wie kann man nur zu den arroganten Bayern wechseln im Wissen dass man dort zu 90 Prozent auf der Bank platz nehmen muss. Ein Wechsel zu Trainer Favre nach Gladbach wäre die Garantie dass man dort nicht "versecklet" wird und sportliche Perspektiven hat.
  • Giubrecht  Gress aus Bern
    19.03.2014
    lieber Alpen-Messi, gehe doch zu ManU, die können wirklich Verstärkung gebrauchen im Mittelfeld. Ja, auch Gladbach oder Leverkusen sind eine Option für ihn..