Irrer Steffen-Deal YB kassiert, wenn Basel Meister wird!

Der Steffen-Transfer wird immer verrückter. BLICK enthüllt nun: YB darf bei den nächsten beiden Basler Meistertiteln ein bisschen mitjubeln.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 17 48:15 44
2 YB 17 39:22 32
3 Luzern 17 35:30 29
4 Sion 17 35:30 26
5 GC 17 26:32 21
6 St. Gallen 17 20:26 21
7 Lausanne 17 29:33 17
8 Lugano 17 23:35 17
9 Thun 17 21:31 16
10 Vaduz 17 20:42 15
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Die Fussball-Schweiz diskutiert über den Transfer von Renato Steffen (24). Gestern schrieb BLICK, dass der Meister 1,2 Millionen Franken für den Flügel bezahlt. Doch nun kommen weitere Details zum Deal ans Licht.

BLICK erfuhr: Im Moment kassiert YB nur rund 700 000 Franken vom FC Basel für den Nationalspieler. Aber dieser Betrag kann sich bis 2017 noch steigern – dann, wenn der FC Basel Meister wird.

Wie bitte?

Nach BLICK-Informationen gibt es im Vertrag, der die Ablöse-Modalitäten zwischen Basel und YB regelt, eine erfolgsabhängige Klausel. Diese besagt: YB bekommt rund 250 000 Franken Nachschlag, wenn der FCB statt den Bernern Meister wird. Denn die Berner kassieren, wenn der Erzfeind aus Basel die Champions League erreicht.

Diese Klausel greift zwei Mal: diesen Sommer und auch in einem Jahr. Der Schweizer Meister wird 2016 direkt für die Champions League quali­fiziert sein, auch 2017 dürfte die Super League einen direkten Champions-League-Platz haben. Als Zweiter hat ein Schweizer Klub kleine Chancen auf die Königsklasse – der Weg führt stets über harte Gegner der grossen Ligen, auch für den FC Basel.

YB (ohne Titel seit 1987) darf also dank des Steffen-Transfers bei jedem Basler Meistertitel bis ins Jahr 2017 auch ein wenig feiern. Es gäbe zwei verpasste Meistertitel lang ein Schmerzensgeld für YB.

Übrigens: Das Geld für Steffen ist von Sportchef Fredy Bickel (dessen neuer Vertrag übrigens unbefristet mit einem Jahr Kündigungsfrist läuft) bereits wieder investiert worden. 1,5 Millionen Franken Ablöse gingen für GC-Spieler Yoric Ravet (26) drauf – und als Zugabe Haris Tabakovic (21).

Publiziert am 20.01.2016 | Aktualisiert am 06.02.2016

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22 Kommentare
  • Peter  Müller aus Wangen
    20.01.2016
    Wo, liebe Fans, ist die Grenze zwischen Betrug und dem, was der FCB anstellt um seine besten Spieler zusammen bringen zu können?
  • Patrick  Müller aus Basel
    20.01.2016
    So kommt YB ausnahmsweise zu einem kleinen Batzen OHNE die Rhis-Gebrüder
    • Anton  Stutz 20.01.2016
      ja....in gewissem Sinne, kriegt YB einen Gigi-Bonus, denn ohne Gigi wäre der FCB auch nur Gaga ;-
      ...ja ja, ich weiss, sie ist längst weg, aber die Gigi-Finanzspritzen wirken lange nach und wenn der FCB weiterhin so gut haushaltet, dann dürfte der FCB zum ewigen CH-Meister werden. Wen interessiert dann der CH-Meistertitel noch, nur noch der Basler-Anhang.
  • Martin  Senn 20.01.2016
    Bevor ich diesen Quatsch glaube, möchte ich diese Klausel mit eigenen Augen sehen! Ist ja so gut wie sicher, dass die Yogi Bären in den nächsten zwei Jahren nicht Meister werden! Also kann der FCB den Grännis den Betrag gleich schenken!
  • Ulrich  Schwab 20.01.2016
    Dann will YB 2016+2017 gar nicht Meister werden! Völlig blödsinniger Vertrag, schlimmer als Bestechung.
    • Mike  Mires aus Zürich
      20.01.2016
      Sorry, aber wenn YB Meister würde, wären die Einnahmen aus der direkten Champions League Qualifikation um ein Vielfaches höher als die läppischen CHF250,000. Glaube kaum, dass YB deshalb nicht Meister wird - sie haben einfach nicht das Zeug dazu.
  • Daniel  Stäheli 20.01.2016
    moderne Spielmanipulation...